Pekingese: Charakter, Gesundheit, Pflege und Kosten

Pekingese Portrait

Pekingese im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: Endhöhe mit ca. 9 Monaten, voll ausgewachsen mit 13 bis 14 Monaten
  • Größe: 15 bis 25 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: bis 5 kg (Rüden) und 5,4 kg (Hündinnen) laut FCI, in der Praxis bis 6,5 kg
  • Charakter: Selbstbewusst, eigenwillig, würdevoll, anhänglich
  • Herkunft: China (kaiserlicher Palasthund, FCI-Gruppe 9)
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Pekingese? Das Kurzportrait

Der Pekingese ist ein kleiner, würdevoller Begleithund aus China, der einst am Kaiserhof gehalten wurde und bis heute selbstbewusst, eigenwillig und eng auf seinen Menschen bezogen auftritt. Er passt am besten zu ruhigen Haushalten, zu Einzelpersonen oder älteren Menschen, die viel Zeit zu Hause verbringen und einen anhänglichen, aber keinen unterwürfigen Hund suchen. Wenn du dagegen einen sportlichen Begleiter für lange Touren, einen unkomplizierten Anfängerhund für kleine Kinder oder einen pflegeleichten Hund ohne täglichen Aufwand willst, ist der Pekingese die falsche Wahl.

Er ist eine brachyzephale Rasse mit flacher Schnauze, und genau das bringt uns direkt zum wichtigsten Thema: Atmung und Gesundheit. Wir bei KiezDogs gehen hier offen durch, was ein Pekingese wirklich braucht, wo seine gesundheitlichen Baustellen liegen und woran du einen verantwortungsvoll gezüchteten Welpen erkennst.

Wie tickt ein Pekingese im Alltag?

Selbstbewusst, mutig und mit einer ordentlichen Portion Eigensinn, so lässt sich der Pekingese am ehesten beschreiben. Er trägt sich würdevoll, fast katzenhaft unabhängig, und entscheidet gern selbst, ob ein Kommando gerade sinnvoll ist. Gegenüber Fremden bleibt er distanziert und reserviert, zu seiner Bezugsperson dagegen ist er innig, verschmust und ausgesprochen treu.

Der Pekingese kann auf ungewohnte Situationen zurückhaltend oder mit Bellen reagieren. Das ist nicht automatisch Dominanz. Beobachte, ob Unsicherheit, Überforderung oder Schmerzen dahinterstecken, und übe Alltagssituationen mit Belohnung und ausreichend Abstand.

Wie erziehst du einen Pekingesen?

Mit Geduld, ruhiger Konsequenz und viel positiver Verstärkung, denn Druck und Härte machen einen Pekingesen nur stur. Er lernt durchaus schnell, wägt aber ab, ob er mitmacht, und lässt sich am besten über Lob, Stimme und Leckerli überzeugen. Beginne die Sozialisierung so früh wie möglich, damit aus dem selbstbewussten Welpen ein souveräner, gut verträglicher Hund wird.

Konkret heißt das für den Alltag:

  • Setze von Anfang an klare, freundliche Regeln und bleib dabei, sonst übernimmt er die Führung.
  • Übe Alltagssituationen in kleinen Schritten: Begegnungen mit Menschen, Hunden, Geräuschen und das Autofahren.
  • Belohne ruhiges Verhalten an der Tür, statt Bellen erst entstehen und dann eskalieren zu lassen.
  • Halte Trainingseinheiten kurz und beende sie mit einem Erfolg, das passt zu seiner Aufmerksamkeitsspanne.

Ein Pekingese wird nie ein perfekt gehorchender Befehlsempfänger, und das musst du auch nicht erwarten. Respektierst du seinen Stolz und bleibst fair, erziehst du ihn zuverlässig.

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Wie pflegst du Fell und Gesichtsfalten richtig?

Beim Pekingesen führt kein Weg an täglicher Pflege vorbei, und zwar an gleich zwei Fronten: dem üppigen Fell und der Gesichtsfalte. Sein langes, dichtes Deckhaar mit dicker Unterwolle und ausgeprägter Mähne verfilzt schnell, wenn du es liegen lässt.

So sieht eine sinnvolle Wochenroutine aus:

  • Kämme täglich Mähne, Hosen und die Partien hinter den Ohren mit grobem Metallkamm und Bürste, im Fellwechsel noch öfter.
  • Halte die Gesichtsfalte täglich trocken und sauber: mit einem weichen, leicht feuchten Tuch auswischen und danach gut abtrocknen, sonst droht eine Hautfaltenentzündung (Intertrigo).
  • Kontrolliere die großen, vorstehenden Augen täglich auf Rötung, Trübung oder Ausfluss und wisch Tränenspuren weg.
  • Prüf einmal pro Woche Ohren und Krallen und kürze die Krallen bei Bedarf.
  • Bade ihn nur etwa alle zwei Monate mit mildem Hundeshampoo, zu häufiges Baden trocknet die Haut aus.

Plane realistisch 10 bis 15 Minuten am Tag ein. Diese Zeit ist keine Kür, sondern gehört bei dieser Rasse fest dazu.

Deine Pekingese-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Täglich bürsten: Kämme Mähne, Hosen und die Partien hinter den Ohren mit Metallkamm und Bürste, im Fellwechsel öfter.
  • Gesichtsfalte pflegen: Wisch die Falte täglich mit einem weichen, leicht feuchten Tuch aus und trockne sie danach gut ab, das beugt Intertrigo vor.
  • Augen täglich prüfen: Kontrolliere die großen Augen auf Rötung, Trübung oder Ausfluss und wisch Tränenspuren weg.
  • Ohren und Krallen: Schau einmal pro Woche in die Ohren und kürze die Krallen bei Bedarf.
  • Baden alle zwei Monate: Bade ihn nur etwa alle acht Wochen mit mildem Hundeshampoo, zu häufiges Baden trocknet die Haut aus.
  • Zähne nicht vergessen: Putze möglichst täglich und gib Dentalsnacks, der enge Kiefer neigt zu Zahnstein.

Ist der Pekingese eine Qualzucht?

Der Pekingese ist brachyzephal, hat also einen kurzen, runden Schädel mit stark verkürzter Schnauze, und ein Teil der heutigen Zuchtform gilt zu Recht als Qualzucht. Die flache Nase kann zu BOAS führen, dem brachyzephalen obstruktiven Atemwegssyndrom mit verengten Nasenlöchern und verlängertem Gaumensegel. Anzeichen sind Schnarchen, deutliches Röcheln, Atemnot bei Belastung und im Extremfall ein Kreislaufkollaps. Seriöse Zuchtverbände schließen Tiere mit Atem- oder Bewegungsstörungen heute von der Zucht aus.

Das heißt nicht, dass jeder Pekingese leidet. Es gibt moderat gezüchtete Linien mit sichtbarerer Nase und freier Atmung, und genau darauf musst du beim Kauf achten. So erkennst du einen gesund gezüchteten Welpen:

  • Offene, weite Nasenlöcher und eine erkennbare, nicht komplett eingezogene Schnauze.
  • Kein Röcheln, Schnarchen oder Pfeifen, wenn der Hund ruhig daliegt.
  • Ein kurzer Belastungstest: Nach ein paar Minuten Bewegung normalisiert sich die Atmung zügig.
  • Nachweise der Zuchtlinie: das BOAS-Grading der Elterntiere und die Kaiserschnittrate. Laut der Auswertung britischer Zuchtdaten von Evans und Adams (2010, Journal of Small Animal Practice) kommen 43,8 Prozent der Pekingesen-Würfe per Kaiserschnitt zur Welt, ein seriöser Züchter geht damit offen um.

Findest du das nicht, such weiter. Wie stark Brachyzephalie ein Hundeleben prägt, siehst du auch bei der Französischen Bulldogge. Dieser eine Punkt bestimmt über Jahre die Lebensqualität und deine Tierarztkosten.

Welche Krankheiten sind für den Pekingesen typisch?

Neben der Atmung bringt der Körperbau des Pekingesen weitere rassetypische Risiken mit, die du kennen solltest. Die Lebenserwartung liegt mit 12 bis 15 Jahren hoch, eine britische Auswertung von über 580.000 Hunden (McMillan et al., 2024) kommt für die Rasse auf durchschnittlich 13,3 Jahre. Gute Vorsorge und ein aufmerksames Auge zahlen sich trotzdem aus.

  • Patellaluxation: Die Kniescheibe springt heraus, und der Pekingese gilt wie viele Zwergrassen als vorbelastet. Leitsymptom ist plötzliches Hochnehmen eines Hinterlaufs.
  • Bandscheiben und Wirbel: Der lange Rücken begünstigt Bandscheibenvorfälle (IVDD) und Wirbelfehlbildungen (Hemivertebrae).
  • Augen: Die großen, vorstehenden Augen sind anfällig für Hornhautgeschwüre, trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca), Entropium und im schlimmsten Fall den Vorfall des Augapfels (Proptosis). Eine VetCompass-Auswertung des Royal Veterinary College (O'Neill et al., 2017) fand bei kurzköpfigen Rassen ein rund elffach höheres Risiko für Hornhautgeschwüre als bei Mischlingen.
  • Hautfalten: Die Gesichtsfalte neigt zu Entzündungen (Intertrigo), wenn sie feucht bleibt.
  • Geburt: Durch das Missverhältnis von Kopf und Becken kommen viele Welpen per Kaiserschnitt zur Welt.

Dein bester Schutz sind gesundheitsgeprüfte Elterntiere, ein Geschirr statt Halsband und ein Gewicht im Normalbereich, denn jedes Extrakilo belastet Atmung und Gelenke zusätzlich.

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Wie viel Bewegung braucht ein Pekingese?

Deutlich weniger als die meisten Hunde: Etwa 30 bis 60 Minuten am Tag, verteilt auf mehrere kurze Runden, reichen einem gesunden Pekingesen völlig. Sportliche Dauerbelastung, lange Fahrradtouren oder klassischer Hundesport sind nichts für ihn, sein Körperbau setzt hier klare Grenzen.

Besonders wichtig ist die Hitze. Als brachyzephale Rasse kann der Pekingese Wärme schlecht über die Atmung abgeben und gerät im Sommer schnell in Not. Verleg die Spaziergänge an heißen Tagen in die kühlen Morgen- und Abendstunden und brich bei starkem Hecheln oder Röcheln sofort ab. Statt langer Wege beschäftigst du seinen Kopf besser mit kurzen Suchspielen, Schnüffeleinheiten und ruhigem Training.

Weil sein Kehlkopf und seine Luftröhre empfindlich sind, gehört bei dieser Rasse ein gut sitzendes Brustgeschirr an den Hund und kein Halsband, das beim kleinsten Zug auf die Atemwege drückt. Warum das anatomisch der bessere Weg ist, liest du im Ratgeber Geschirr oder Halsband; passende, weiche Modelle findest du in unserer Geschirr-Kollektion.

Was frisst ein Pekingese am besten?

Hochwertiges Futter mit gutem Fleischanteil, genau portioniert und auf zwei Mahlzeiten am Tag verteilt. Beim Pekingesen ist die Futtermenge der heikelste Punkt, denn Übergewicht ist bei einem so kompakten, wenig bewegungsfreudigen Hund schnell passiert und belastet Atmung, Gelenke und Rücken doppelt.

  • Füttere erwachsene Hunde zweimal täglich, Welpen drei- bis viermal, und richte die Menge nach Gewicht und Aktivität, nicht nach dem Bettelblick deines Hundes.
  • Mach regelmäßig den Rippen-Test: Die Rippen sollten unter leichtem Fingerdruck fühlbar, aber nicht sichtbar sein.
  • Achte auf die Zahngesundheit, denn im kurzen Kiefer stehen die Zähne eng und neigen zu Zahnstein. Tägliches Zähneputzen und Dentalsnacks helfen.
  • Wähle bei der flachen Schnauze eher kleine, gut greifbare Kroketten oder passende Napfformen, damit er bequem frisst.

Leckerli zählen mit. Rechne sie in die Tagesration ein, sonst schleicht sich das Übergewicht über die Belohnungen ein.

Ist der Pekingese ein Familienhund und für Allergiker geeignet?

Als Familienhund ist der Pekingese nur eingeschränkt geeignet, und für Allergiker ist er es nicht. Am wohlsten fühlt er sich in ruhigen Haushalten, bei Einzelpersonen oder älteren Menschen. Mit ruhigen, respektvollen älteren Kindern kommt er gut zurecht, für kleine Kinder ist er wegen seiner Empfindlichkeit und seines Bedürfnisses nach Distanz eher ungeeignet. Er will nicht bedrängt oder herumgetragen werden.

Allein bleiben lässt sich üben, ein paar Stunden schafft ein erwachsener Pekingese. Regelmäßig den ganzen Tag ohne Gesellschaft sollte er aber nicht sein, dafür hängt er zu sehr an seinem Menschen.

Beim Thema Allergie ist die Rasse trotz des vielen Fells kein guter Kandidat. Er haart und verliert Hautschuppen, und die allergieauslösenden Eiweiße stecken in Schuppen und Speichel, unabhängig von der Felllänge. Reagierst du empfindlich, verbring vor der Entscheidung mehrfach Zeit mit genau diesem Hund. Wie ein ähnlicher kleiner Begleithund aus Asien tickt, siehst du im Ratgeber zum Shih Tzu.

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Wie groß und schwer wird ein Pekingese?

Ein ausgewachsener Pekingese misst nur 15 bis 25 cm Widerristhöhe und gehört damit zu den kleinsten Hunderassen überhaupt. Eine Höhengrenze schreibt der FCI-Standard Nr. 207 gar nicht vor, beim Gewicht setzt er dafür klare Grenzen: Idealgewicht höchstens 5 kg bei Rüden und höchstens 5,4 kg bei Hündinnen. In der Praxis liegen viele Hunde zwischen 3 und 6,5 kg, wichtiger als die reine Zahl ist ein kompakter, nicht verfetteter Körper.

Seine Endhöhe erreicht der Pekingese meist um den neunten Monat. Danach füllt sich der Körper noch mit Muskulatur, voll ausgewachsen ist er mit etwa 13 bis 14 Monaten. Trotz seiner geringen Größe ist er kein zerbrechliches Spielzeug, sondern ein erstaunlich schwerer, stämmiger kleiner Hund mit tiefem Schwerpunkt.

Lass dich von seiner Größe nicht täuschen: Der Pekingese braucht keine Handtaschen-Behandlung, sondern einen festen Platz auf dem Boden, klare Regeln und die Möglichkeit, auf eigenen Pfoten zu laufen. Das hält Gelenke und Selbstbewusstsein gesund.

Wie groß und schwer wird ein Pekingese?

Der Pekingese gehört zu den kleinsten Rassen, ist aber stämmig und überraschend schwer für seine Höhe.

Widerristhöhe15 bis 25 cm
Gewicht laut FCI-StandardRüden bis 5 kg, Hündinnen bis 5,4 kg
Gewicht in der Praxismeist 3 bis 6,5 kg

Seine Endhöhe erreicht dein Pekingese mit etwa 9 Monaten, voll ausgemuskelt ist er mit 13 bis 14 Monaten.

Was kostet ein Pekingese im Monat und übers Hundeleben?

Der Kaufpreis ist nur der Einstieg. Ein Pekingese aus seriöser Zucht kostet meist 800 bis 2.000 Euro, bei renommierten, gesundheitsgeprüften Linien auch 1.500 bis 2.500 Euro und mehr. Auffällig günstige Angebote deuten fast immer auf Vermehrer oder Welpenmühlen hin, gerade bei einer Rasse mit hohem Kaiserschnitt- und Gesundheitsaufwand.

Laufend solltest du mit rund 100 bis 200 Euro im Monat rechnen:

  • Futter etwa 20 bis 30 Euro.
  • Hundehaftpflicht rund 5 bis 8 Euro, eine OP- oder Krankenversicherung 10 bis 50 Euro.
  • Hundesteuer je nach Gemeinde grob 5 bis 20 Euro.
  • Tierarzt-Rücklage etwa 8 bis 13 Euro beim gesunden Hund, ohne Behandlungen.

Und hier kommt der Posten, den die meisten Ratgeber verschweigen: Bei einer brachyzephalen Rasse können echte Behandlungen teuer werden. Eine BOAS-Operation zur Atemwegskorrektur liegt schnell im vierstelligen Bereich, dazu kommen mögliche Kosten für Augen, Kniescheiben oder Bandscheiben. Kalkuliere über ein Hundeleben von 12 bis 15 Jahren realistisch mit gut 15.000 bis 25.000 Euro plus einer festen Notfallrücklage. Eine frühzeitige Krankenversicherung kann sich bei dieser Rasse besonders lohnen.

Was dich ein Pekingese kostet

Der Kaufpreis ist nur der Anfang, bei dieser brachyzephalen Rasse können vor allem die Gesundheitskosten ins Gewicht fallen.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 800 bis 2.000 Euro, gesundheitsgeprüfte Linien 1.500 bis 2.500 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 150 bis 350 Euro (Geschirr, Körbchen, Napf, Pflegeset)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 100 bis 200 Euro (Futter, Versicherung, Steuer, Pflege)
  • Rücklage Tierarzt: 8 bis 13 Euro pro Monat gesund, eine BOAS-OP kann vierstellig werden
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 15 Jahre gut 15.000 bis 25.000 Euro plus Notfallrücklage

Häufige Fragen zum Pekingesen

Hier findest du die Antworten auf die Fragen, die uns zum Pekingesen am häufigsten erreichen. Bleibt danach etwas offen, schreib uns einfach, wir helfen dir gern weiter.

Für die Auswahl eines Geschirrs hilft dir dieser Ratgeber: Passform eines Geschirrs für Pekingesen.

Ist der Pekingese eine Qualzucht?
Ein Teil der heutigen Zucht ja. Die stark verkürzte Schnauze kann zu Atemproblemen (BOAS) führen, weshalb der Pekingese vielfach als Qualzucht gilt. Es gibt aber moderat gezüchtete Linien mit freierer Atmung. Achte beim Kauf auf offene Nasenlöcher, keine Atemgeräusche in Ruhe und ein BOAS-Grading der Elterntiere.
Ist ein Pekingese für Allergiker geeignet?
Eher nicht. Der Pekingese haart und verliert Hautschuppen, und die allergieauslösenden Eiweiße stecken in Schuppen und Speichel, nicht nur im Fell. Wenn du empfindlich reagierst, solltest du vor dem Kauf mehrfach längere Zeit mit genau diesem Hund verbringen.
Wie viel Bewegung braucht ein Pekingese am Tag?
Mehrere kurze Spaziergänge mit Schnüffelpausen und ruhige Beschäftigung können gut passen. Dauer und Belastung richten sich nach Alter, Gesundheit und Kondition, nicht nach einer festen Tagesobergrenze. Röcheln oder schnelle Erschöpfung sind Gründe für eine tierärztliche Untersuchung. Bei Hitze Belastung deutlich reduzieren.
Kann ein Pekingese gut allein bleiben?
Einige Stunden lassen sich mit Training gut aufbauen. Regelmäßig den ganzen Tag allein sollte ein Pekingese aber nicht sein, denn er hängt eng an seiner Bezugsperson und leidet unter zu viel Einsamkeit.
Ist der Pekingese für Kinder geeignet?
Für kleine Kinder ist er wegen seiner Empfindlichkeit und seines Distanzbedürfnisses eher ungeeignet. Mit ruhigen, respektvollen älteren Kindern versteht er sich dagegen gut. Wichtig ist, dass er nicht bedrängt oder herumgetragen wird.
Über den Autor
Jeff · Gründer von KiezDogs
Jeff entwickelt in Berlin die Samtgeschirre von KiezDogs und schreibt hier alle Rassen- und Geschirr-Ratgeber selbst, inklusive der unbequemen Punkte. Mehr über Jeff

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