Labradoodle: Felltypen, Größe, Pflege und Kosten im Check

Labradoodle mit lockigem Fell liegt entspannt auf grüner Wiese

Labradoodle Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: mit 10 bis 16 Monaten je nach Größe
  • Größe: 35 bis 61 cm je nach Typ
  • Gewicht: 7 bis 30 kg je nach Typ
  • Charakter: freundlich, sportlich, lernfreudig, menschenbezogen
  • Herkunft: Australien 1989, Labrador mal Pudel
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Wofür wurde der Labradoodle gezüchtet und für wen passt er?

Der Labradoodle ist der einzige Doodle mit einer belegten Geburtsstunde: 1989 kreuzte Wally Conron beim australischen Blindenhundeverband Guide Dogs Victoria einen Labrador Retriever mit einem Pudel, weil eine blinde Frau auf Hawaii einen Führhund brauchte, dessen Haare ihren allergischen Mann in Ruhe ließen. Daraus ist ein freundlicher, sportlicher und stark menschenbezogener Familienhund geworden, der zu dir passt, wenn du ihm täglich ein bis zwei Stunden Bewegung plus Kopfarbeit gibst und den Friseurtermin fest im Kalender hast. Suchst du einen ruhigen Hund für die Couch, bist du werktags acht Stunden außer Haus oder willst du dich nicht um Locken kümmern, dann ist er nichts für dich.

Zur ehrlichen Version gehört, dass Conron seine Kreuzung später bereut hat. 2019 sagte er dem australischen Sender ABC, er habe eine Büchse der Pandora geöffnet und ein Frankenstein-Monster losgelassen: Auf seinen einen Wurf folgte ein weltweiter Doodle-Boom, in dem viele Vermehrer ohne Blick auf die Gesundheit weiterzüchteten. Für dich heißt das: Die Wahl des Züchters zählt hier mehr als bei jeder anerkannten Rasse, denn die FCI führt den Labradoodle nicht, es gibt keinen Standard und keine Zuchtauflagen. Wir bei KiezDogs kennen ihn als warmherzigen, schlauen Hund, bei dem drei Dinge unterschätzt werden: wie verschieden sein Fell ausfällt, wie viel Beschäftigung er einfordert und wie weit ein 7-Kilo-Mini und ein 30-Kilo-Standard auseinanderliegen.

Und falls du parallel mit dem Goldendoodle liebäugelst: Den direkten Vergleich der beiden findest du in unserem Goldendoodle-Ratgeber.

Wool, Fleece oder Hair: Welches Fell bekommt dein Labradoodle?

Beim Labradoodle streut das Fell stärker als bei jedem anderen Doodle, und genau das klärst du vor dem Kauf. Die Generation gibt dir dabei nur die Richtung vor: Ein F1 aus Labrador mal Pudel kann alles zwischen glatt und lockig werden, ein F1b mit zurückgekreuztem Pudel fällt fast immer lockiger aus, und Multigen-Linien sind am gleichmäßigsten. Wie sich die Generationen zusammensetzen und was sie für Preis und Aufwand bedeuten, findest du hier: F1, F1b und Multigen ausführlich erklärt.

Für den Alltag ist der Felltyp die praktischere Frage. Züchter unterscheiden drei:

  • Wool: dichte, feste Locken wie beim Pudel, ähnlich einem Lammfell. Haart praktisch nicht, verfilzt dafür am schnellsten.
  • Fleece: weich und seidig, wellig bis leicht lockig. Das ist der Typ, den die meisten meinen, wenn sie Doodle sagen, pflegeleicht ist er nicht.
  • Hair: das labradorähnliche Fell, glatter und mit sichtbarem Haarverlust. Es kostet am wenigsten Bürstenzeit und ist für Allergiker die schlechteste Wahl.

Planbarer wird es beim Australian Labradoodle. Er ist keine einfache Kreuzung, sondern das Ergebnis eines australischen Zuchtprogramms, in das über Jahrzehnte sechs Rassen eingeflossen sind: Pudel, Labrador Retriever, Irish Water Spaniel, Curly Coated Retriever sowie Amerikanischer und Englischer Cocker Spaniel. Ausgewählt wurde auf Wesen und Gesundheit, entsprechend gleichmäßiger fällt er aus und entsprechend höher liegt der Preis.

Wie viel Labrador und wie viel Pudel steckt in seinem Wesen?

Vom Labrador hat er die Gutmütigkeit und die Freude an Wasser und Apportieren, vom Pudel den schnellen Kopf und den Drang, Aufgaben zu lösen. Heraus kommt ein Hund, der Fremden freundlich begegnet, kaum Wachtrieb zeigt und selten aggressiv reagiert. Deshalb arbeiten so viele Labradoodles als Therapie- und Assistenzhunde, und deshalb kommt er in Familien mit Kindern und anderen Tieren gut zurecht.

Die Kehrseite steckt im Pudel-Erbe: Er will mitdenken. Ein gelangweilter Labradoodle stellt sich nicht in die Ecke, sondern testet, ob sich die Mülltüte öffnen lässt oder ob Bellen an der Terrassentür etwas bewirkt. Gegenüber dem Goldendoodle gilt er als eine Spur sportlicher und eigenständiger, im Berliner Alltag merkst du das am Tempo: Nach zwanzig Minuten Runde um den Block ist er längst nicht fertig.

Passendes Geschirr für dich?

Labradoodle mit lockigem Fell liegt entspannt auf grüner Wiese Labradoodle mit lockigem Fell liegt entspannt auf grüner Wiese

Wie viel Bürste braucht welcher Labradoodle-Felltyp?

Rechne bei Hair-Fell mit einmal Bürsten pro Woche, bei Fleece mit zwei bis drei Durchgängen und bei Wool mit drei bis vier, dazu alle 6 bis 8 Wochen einen Termin beim Hundefriseur. Sein Haar wächst dauerhaft nach und kennt kaum saisonalen Fellwechsel, die losen Haare fallen nicht heraus, sondern bleiben in den Locken hängen und verfilzen dort.

Bürste Schicht für Schicht bis auf die Haut, sonst kämmst du über eine glatte Oberfläche, unter der sich längst Platten gebildet haben. Kontrolliere zuerst die Reibungsstellen: hinter den Schlappohren, in den Achselhöhlen, an der Innenseite der Hinterläufe und dort, wo der Geschirrgurt läuft.

  • Ist etwas verfilzt, lass kürzen statt zu reißen. Ein durchgefilzter Doodle muss im Ernstfall komplett abgeschoren werden.
  • Kontrolliere die Ohren regelmäßig auf Rötung, Geruch und Beschwerden. Ob Haare im Gehörgang entfernt werden sollten, klärst du tierärztlich. Bei Schmerzen, Ausfluss oder häufigem Kopfschütteln ist eine Untersuchung nötig.
  • Die Krallen prüfst du etwa monatlich, die Zähne putzt du mehrmals pro Woche.

Einen Punkt lernen viele erst im Salon: Der Preis hängt an Größe und Filzgrad. Ist der Hund gut gebürstet, zahlst du den normalen Satz, sonst wird geschoren.

Deine Labradoodle-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Bürsten nach Felltyp: Hair einmal pro Woche, Fleece zwei- bis dreimal, Wool drei- bis viermal, immer Schicht für Schicht bis auf die Haut.
  • Reibungsstellen zuerst: Prüfe hinter den Schlappohren, in den Achselhöhlen, an der Innenseite der Hinterläufe und dort, wo der Geschirrgurt läuft.
  • Friseur alle 6 bis 8 Wochen: Plane 50 bis 100 Euro pro Termin ein, verfilztes Fell macht den Termin teurer und endet oft mit einer Komplettschur.
  • Nasses Fell trocknen: Nach Regen, Bad oder Schnee rubbelst oder föhnst du die Locken trocken, nass verkleben sie besonders schnell.
  • Ohren wöchentlich prüfen: Kontrolliere die Ohren auf Rötung, Geruch und Beschwerden. Reinigung oder Haarentfernung nur nach individuell abgestimmtem Pflegeplan.
  • Krallen, Zähne, Augen: Prüfe die Krallen etwa monatlich, putze die Zähne mehrmals pro Woche und wisch die Augenpartie bei Bedarf mit einem feuchten Tuch ab.

Was heißt die Fellstreuung für dich als Allergiker?

Der Felltyp sagt nicht zuverlässig voraus, ob ein Labradoodle eine Hundeallergie auslöst. Auch wenig sichtbarer Haarverlust ist kein Nachweis für eine geringe Allergenbelastung. Lass dich bei einer bekannten Allergie vor der Anschaffung allergologisch beraten.

Was macht einen Labradoodle wirklich müde?

Bewegung allein reicht ihm nicht. Plane ein bis zwei Stunden täglich und lege einen Teil davon auf den Kopf, sonst hast du abends einen fitten Hund, der sich selbst Beschäftigung sucht.

Was bei dieser Kreuzung besonders gut zieht:

  • Apportieren und Wasserarbeit, beides liegt Labrador und Pudel im Blut. Zehn geworfene Dummys mit Suchaufgabe wirken stärker als eine halbe Stunde Rennen.
  • Nasenarbeit und Dummytraining, 15 bis 20 Minuten pro Einheit reichen völlig.
  • Agility oder Dogdance, für die er dank Wendigkeit und Lernfreude wie gemacht ist.

Ein Beispiel aus dem Berliner Alltag: morgens 30 Minuten zügig durch den Park, mittags eine kurze Runde mit drei Suchspielen im Gras, abends 45 Minuten Freilauf und Apportieren. So kommt ein erwachsener Standard entspannt durch den Tag.

Weil er kräftig zieht, sobald ihn etwas interessiert, gehört ein gut sitzendes Geschirr zur Grundausstattung. Es verteilt den Zug auf den Brustkorb statt auf den Hals und schont bei Wool- und Fleece-Fellen die verfilzungsanfälligen Stellen an Brust und Achseln. Worauf du bei einem größeren Doodle achtest, liest du im Hundegeschirr für große Hunde und in unserer Geschirr-Kollektion.

Passende Leine für dich?

Wie trainierst du einen Hund, der schneller lernt als du planst?

Mit kurzen Einheiten, klaren Regeln und ohne Druck. Ein Labradoodle hat ein neues Signal nach wenigen Wiederholungen verstanden und langweilt sich danach, deshalb arbeitest du besser fünf Minuten mit voller Aufmerksamkeit als zwanzig mit halber. Lob, Spiel und Futter bringen dich weiter als ein scharfer Ton, auf den reagiert er verunsichert statt kooperativ.

Zwei Dinge stellst du früh sicher. Erstens den Rückruf, denn aus dem Labrador-Erbe kommt eine ordentliche Portion Apportier- und Jagdfreude, und ein Doodle, der einer Ente hinterher will, hört sonst nichts mehr. Zweitens das Alleinbleiben, in Sekunden- und Minutenschritten geübt, lange bevor du ihn wirklich allein lassen musst.

Rechne im ersten Lebensjahr mit einer Flegelphase, in der plötzlich vieles vergessen scheint, was längst saß. Bleib bei deinen Regeln und gib mehr Kopfarbeit statt mehr Kilometer.

Was erbt ein Labradoodle gesundheitlich von seinen Eltern?

Robuster als seine Elternrassen ist er nicht automatisch, er erbt schlicht deren Baustellen. Vier Themen solltest du beim Namen kennen:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED), Fehlbildungen der Gelenke, die vor allem den größeren Standard treffen und zu Arthrose führen.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA) und Katarakt, also Grauer Star. Beide Augenerkrankungen können bis zur Erblindung gehen.
  • Ohrentzündungen, begünstigt durch die behaarten Schlappohren, die Feuchtigkeit im Gehörgang halten.
  • Allergien und Hautprobleme, die unter einem dichten Wool-Fell leicht wochenlang unbemerkt bleiben.

Weil es keine verbindlichen Zuchtauflagen gibt, hängt viel daran, wie sorgfältig die Elterntiere ausgewählt wurden, und genau das kannst du prüfen. Im Alltag helfen ein jährlicher Check-up, ein schlanker Hund und die wöchentliche Ohrenkontrolle. Und weil sich Augen-, Ohren- und Gelenkbehandlungen häufen, lohnt sich eine feste monatliche Rücklage.

Welche Unterlagen muss dir ein Labradoodle-Züchter zeigen?

Drei Nachweise, und zwar auf Papier: HD- und ED-Röntgen beider Elterntiere, einen PRA-Gentest und einen Patella-Befund. Einen FCI-Stammbaum kann dir bei dieser Kreuzung niemand ausstellen, deshalb sind die Gesundheitsbelege dein einziger harter Anhaltspunkt.

Der Rest ist Beobachtung vor Ort. Die Mutterhündin ist da, wirkt gelassen und lässt sich anfassen, die Welpen wachsen in der Wohnung auf und nicht im Zwinger hinterm Haus. Der Züchter sagt dir von sich aus, welche Generation und welchen Felltyp die Elterntiere mitbringen, und ebenso klar, dass er Endgröße und Allergikertauglichkeit nicht garantieren kann.

Skeptisch wirst du, wenn jemand mehrere Würfe gleichzeitig anbietet, wenn seltene Farben teurer sind als gute Befunde, wenn der Preis auffällig weit unter 1.500 Euro liegt oder wenn du den Welpen an einem Autobahnparkplatz übernehmen sollst. Beim Australian Labradoodle kommt dazu, dass die Bezeichnung nicht geschützt ist: Frag nach der Mitgliedschaft in einem spezialisierten Zuchtverband und lass sie dir belegen.

Passendes Geschirr für deinen Hund

Mini, Medium oder Standard: Wie groß wird dein Labradoodle?

Das entscheidet der Pudel im Stammbaum, und die Spanne ist größer als bei den meisten Rassen. Zwischen dem kleinsten und dem größten liegen rund 25 Zentimeter und mehr als 20 Kilo.

  • Mini: etwa 35 bis 42 cm Schulterhöhe und 7 bis 13 kg, ausgewachsen mit rund 10 bis 12 Monaten.
  • Medium: etwa 43 bis 52 cm und 14 bis 20 kg, ausgewachsen mit rund 12 bis 14 Monaten.
  • Standard: etwa 53 bis 61 cm und 21 bis 30 kg, ausgewachsen erst mit rund 14 bis 16 Monaten. Sehr große Rüden bringen bis zu 40 kg auf die Waage.

Das hat Folgen über die Wohnungsgröße hinaus: Ein Standard hat erst mit gut anderthalb Jahren ausgewachsene Gelenke, im ersten Jahr hältst du ihn deshalb von langen Radtouren und Treppen fern. Und je größer dein Hund, desto teurer jeder Friseurtermin.

Eine verbindliche Zusage zur Endgröße bekommst du nirgends, dafür streut ein Mix zu stark, sogar innerhalb eines Wurfs. Sieh dir beide Elterntiere an, näher kommst du vorher nicht heran.

Mini, Medium und Standard auf einen Blick

Der Pudel im Stammbaum entscheidet, ob dein Labradoodle bei 7 oder bei 30 Kilo landet.

Mini (Zwergpudel-Anteil)35 bis 42 cm, 7 bis 13 kg, ausgewachsen mit 10 bis 12 Monaten
Medium (Kleinpudel-Anteil)43 bis 52 cm, 14 bis 20 kg, ausgewachsen mit 12 bis 14 Monaten
Standard (Großpudel-Anteil)53 bis 61 cm, 21 bis 30 kg, ausgewachsen mit 14 bis 16 Monaten

Sehr große Standard-Rüden erreichen bis zu 40 kg. Je größer dein Hund, desto teurer wird jeder Friseurtermin.

Was kostet ein Labradoodle und welchen Posten unterschätzen fast alle?

Der unterschätzte Posten ist der Hundefriseur. Alle 6 bis 8 Wochen zu je 50 bis 100 Euro ergeben 400 bis 800 Euro im Jahr, und diese Zeile fehlt in den meisten Kostenrechnungen. Beim Kauf liegst du bei rund 1.500 bis 3.500 Euro für einen Welpen aus verantwortungsvoller Zucht, ein Australian Labradoodle startet oft erst bei 2.500 Euro.

Dazu kommen diese Posten:

  • Erstausstattung einmalig 300 bis 600 Euro für Box, Leine, Näpfe, Bürsten und Körbchen.
  • Futter je nach Größe und Qualität 30 bis 90 Euro im Monat, ein Standard liegt am oberen Ende.
  • Hundesteuer je nach Kommune 30 bis 200 Euro im Jahr, Haftpflicht 5 bis 15 Euro im Monat.

Zusammengerechnet landest du bei rund 80 bis 250 Euro monatlich, ein großer Wool-Doodle mit festem Salontermin eher im oberen Drittel. Über 12 bis 15 Jahre wird daraus ein fünfstelliger Betrag, Notfälle noch nicht eingerechnet. Leg deshalb monatlich etwas für Augen-, Ohren- und Gelenkbehandlungen zurück oder schließ eine OP-Versicherung ab.

Was dich ein Labradoodle kostet

Der Hundefriseur ist der Posten, der in den meisten Kostenrechnungen einfach fehlt.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.500 bis 3.500 Euro, Australian Labradoodle oft ab 2.500 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 300 bis 600 Euro für Box, Leine, Näpfe, Bürsten und Körbchen
  • Hundefriseur: alle 6 bis 8 Wochen 50 bis 100 Euro, macht 400 bis 800 Euro im Jahr
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 80 bis 250 Euro inklusive Futter, Pflege und Friseur-Anteil
  • Rücklage Tierarzt: jährlicher Check-up plus feste Rücklage oder OP-Versicherung für Augen, Ohren und Gelenke
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 15 Jahre ein fünfstelliger Betrag, Notfälle noch nicht eingerechnet

Häufige Fragen zum Labradoodle

Diese Fragen stellen uns Labradoodle-Interessenten am häufigsten, bevor sie sich für einen Welpen entscheiden. Fehlt dir danach etwas, schreib uns kurz.

Ist ein Labradoodle für Allergiker geeignet?
Das hängt am Felltyp, und der steht beim Welpen noch nicht fest. Ein Wool-Fell haart praktisch nicht und verteilt wenig Allergen, ein Hair-Fell haart deutlich. Kläre vorher beim Allergologen ab, worauf du reagierst, und besuche denselben Wurf mehrfach, bevor du dich festlegst.
Was ist der Unterschied zwischen Labradoodle und Australian Labradoodle?
Ein Labradoodle ist die Kreuzung aus Labrador und Pudel. Der Australian Labradoodle stammt aus einem eigenen australischen Zuchtprogramm mit sechs eingekreuzten Rassen, unter anderem Irish Water Spaniel und Cocker Spaniel. Fell und Wesen fallen gleichmäßiger aus, der Preis startet meist ab 2.500 Euro.
Wie oft muss ein Labradoodle geschoren werden und was kostet das?
Alle 6 bis 8 Wochen, pro Termin je nach Größe 50 bis 100 Euro, im Jahr also 400 bis 800 Euro. Zwischen den Terminen bürstest du je nach Felltyp einmal bis viermal pro Woche, sonst verfilzt das Fell.
Kann ein Labradoodle gut allein bleiben?
Nur, wenn du es mit ihm geübt hast. Er hängt sehr an seinen Menschen und läuft dir zu Hause hinterher, entsprechend schwer fällt ihm der Abschied. Fang mit Sekunden an und steigere langsam, dann bleibt ein erwachsener Labradoodle einige Stunden entspannt liegen.
Labradoodle oder Goldendoodle, was ist der Unterschied?
Die zweite Elternrasse: beim Labradoodle der Labrador, beim Goldendoodle der Golden Retriever. Der Labradoodle gilt als eine Spur sportlicher und eigenständiger, und sein Fell streut stärker. Pflegeaufwand, Größenklassen und Kosten liegen bei beiden dicht beieinander.
Über den Autor
Jeff · Gründer von KiezDogs
Jeff entwickelt in Berlin die Samtgeschirre von KiezDogs und schreibt hier alle Rassen- und Geschirr-Ratgeber selbst, inklusive der unbequemen Punkte. Mehr über Jeff

Weitere Hunderassen im Portrait