Goldendoodle im Kurzportrait: Für wen passt er, für wen nicht?
Goldendoodle im Kurzportrait: Für wen passt er, für wen nicht?
Hinter dem Namen Goldendoodle stecken drei sehr unterschiedliche Hunde: ein Mini mit 8 Kilo, ein Medium mit 20 Kilo und ein Standard mit bis zu 40 Kilo und 70 Zentimetern Schulterhöhe. Diese Größenfrage entscheidest du beim Züchter, korrigieren lässt sie sich danach nicht. Das Wesen bleibt bei allen dreien gleich: freundlich, verspielt, schnell im Kopf und ausgesprochen menschenbezogen. Er passt zu dir, wenn du täglich ein bis zwei Stunden Bewegung anbietest, selten den ganzen Tag außer Haus bist und alle 6 bis 8 Wochen 50 bis 90 Euro für den Hundesalon einplanst. Er passt nicht zu dir, wenn du einen ruhigen Couch-Hund suchst oder ein Fell willst, das nie zur Schere muss.
Golden Retriever mal Pudel, seit den 1990er Jahren in den USA und Australien gezüchtet: Der Goldendoodle ist ein Hybrid ohne Anerkennung durch FCI, AKC oder VDH, entsprechend fehlen verbindliche Zuchtauflagen. Vom Golden Retriever erbt er das sanfte Gemüt und den Willen zu gefallen, vom Pudel den wachen Kopf und ein Fell, das kaum ausfällt und immer weiterwächst. Was diese Mischung an Zeit und Geld kostet, klären wir jetzt Punkt für Punkt.
Du schwankst noch zwischen den beiden großen Doodles? Wie sich der Labradoodle bei Fell, Wesen und Pflege unterscheidet, liest du in unserem Labradoodle-Ratgeber.
