Silvester und Hundeangst: was tun, und warum jetzt schon?
Silvester und Hundeangst: was tun, und warum jetzt schon?
Wenn dein Hund an Silvester zittert, hechelt und sich verkriecht, lautet die ehrliche Antwort auf die Frage, was du dagegen tun kannst: im Oktober anfangen. Nicht am 30. Dezember. Geräuschangst lässt sich beeinflussen, aber das Training dauert nach Einschätzung von Verhaltenstierärzten Wochen bis Monate. Und es funktioniert nur in einer Phase, in der draußen gerade nichts knallt.
Ab dem 1. Oktober bleiben dir genau dreizehn Wochen bis zur Silvesternacht. Zwölf davon rechnest du für den Plan, eine bleibt Puffer für die Woche, in der nichts vorangeht. Genug Zeit für einen Rückzugsort, den dein Hund freiwillig aufsucht, für ein Entspannungssignal, das auch unter Stress noch trägt, und für ein Geräuschtraining in winzigen Schritten. Was du hier nicht bekommst, sind Medikamententipps. Die gehören in die Hände deiner Tierärztin, und auch dieser Termin gehört in den November.
