Schapendoes: Charakter, Pflege und Kosten im Check

Schwarz-weißer Schapendoes mit langem, zotteligem Fell sitzt fröhlich auf einem Grasweg im Freien

Schapendoes im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 13 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: mit etwa 12 bis 15 Monaten
  • Größe: 40 bis 50 cm
  • Gewicht: 12 bis 25 kg
  • Charakter: Fröhlich, intelligent, lebhaft und menschenbezogen
  • Herkunft: Niederlande
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Schapendoes? Das Kurzportrait

Ein Schapendoes ist ein mittelgroßer, langhaariger Hütehund aus den Niederlanden, fröhlich, intelligent und eng auf seine Menschen bezogen. Er passt zu aktiven Familien und Menschen, die täglich raus wollen, gern Hundesport machen und Freude an der Fellpflege eines Zottelhundes haben. Wenn du einen ruhigen Couch-Hund suchst, wenig Zeit für Bewegung hast oder die regelmäßige Bürste scheust, ist der Schapendoes die falsche Wahl, denn sein dichtes Zottelfell und sein hoher Bewegungsdrang fordern dich das ganze Jahr über.

Sein Ruf als unkomplizierter Familienclown stimmt im Kern, verdient aber ein paar ehrliche Fußnoten. Wir bei KiezDogs erleben ihn als warmherzigen, verspielten Begleiter mit drei realen Baustellen: dem Pflegeaufwand des langen Fells, seinem hohen Bewegungs- und Kopfbedarf als Arbeitshund und seinem Eigenwillen, der klare Führung braucht. Genau diese Punkte gehen wir hier offen durch, dazu Größe, Gesundheit, der Vergleich zu Bearded Collie und Bobtail und die realen Kosten.

Wie tickt ein Schapendoes im Alltag?

Fröhlich, wachsam und temperamentvoll, dabei tief mit seiner Familie verbunden. Der Schapendoes ist ein aufgeweckter Hütehund, der Nähe sucht, gern mitdenkt und mit sichtbarer Freude bei der Sache ist. Er gilt als menschenbezogen, kinderlieb und freundlich, sein Jagdtrieb ist gering ausgeprägt, was den Alltag in Feld und Wald entspannter macht als bei vielen anderen Rassen.

Zu diesem sonnigen Wesen gehören klare Schattenseiten, die du kennen solltest:

  • Eigenwille: Er ist intelligent und denkt gern selbst mit, unter dem freundlichen Fell steckt eine gute Portion Sturheit. Ohne klare, faire Regeln nutzt er Lücken schnell aus.
  • Bellfreude: Als wachsamer Hütehund meldet er aufmerksam und kann bei Langeweile oder Unterforderung schnell quirlig und bellfreudig werden.
  • Kein Hund für nebenbei: Bekommt er zu wenig Bewegung und Kopfarbeit, sucht er sich seine eigene Beschäftigung, und die gefällt dir selten.

Gibst du ihm Auslastung, klare Führung und viel gemeinsame Zeit, bekommst du einen fröhlichen, treuen und unkomplizierten Begleiter zurück, der in fast jede aktive Familie passt.

Schapendoes, Bearded Collie oder Bobtail: Wo liegt der Unterschied?

Alle drei sind zottelige Hütehunde aus verschiedenen Ländern und unterscheiden sich in Größe, Fell und Temperament, genau hier passieren die meisten Verwechslungen vor dem Kauf. Kurz sortiert:

  • Schapendoes: ein mittelgroßer Niederländer mit rund 40 bis 50 cm und 12 bis 25 kg, der leichteste und wendigste der drei. Sein langes, wasserabweisendes Fell entstand für die feuchten, sumpfigen Heidegebiete seiner Heimat.
  • Bearded Collie: ein ähnlich großer, aber kräftiger gebauter Schotte mit ebenfalls langem Doppelfell und einer Spur ruhigerem Auftreten.
  • Bobtail (Old English Sheepdog): deutlich größer und schwerer, ein massiger Zottel mit üppigem Fell und hohem Pflege- und Platzbedarf.

Der Schapendoes stammt aus den Niederlanden, vor allem aus der Provinz Drenthe im Nordosten und dem Waldgebiet Veluwe, wo er über Generationen als vielseitiger Schäferhund arbeitete. Bis in die 1940er Jahre blieb er von der offiziellen Hundewelt weitgehend unbeachtet, erst danach wurde die Rasse gezielt erhalten und im FCI-Standard Nummer 313 festgeschrieben (Gruppe 1, die Hüte- und Treibhunde, ohne Arbeitsprüfung). Suchst du einen wendigen, mittelgroßen Zottelhund ohne das Gewicht eines Riesen, ist der Schapendoes unter den dreien oft die passende Wahl.

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Schwarz-weißer Schapendoes mit langem, zotteligem Fell sitzt fröhlich auf einem Grasweg im Freien Schwarz-weißer Schapendoes mit langem, zotteligem Fell sitzt fröhlich auf einem Grasweg im Freien

Wie aufwendig ist die Fellpflege beim Schapendoes und wie oft musst du ihn bürsten?

Einen Junghund kämmst du einmal pro Woche, einen erwachsenen Schapendoes alle zwei Wochen gründlich, im Fellwechsel häufiger. Das lange Zottelfell verfilzt nicht ganz so schnell wie das feine Fell mancher Kleinhunde, ohne Pflege verklettet es aber trotzdem. Rechne pro gründlichem Durchgang mit gut 30 bis 45 Minuten, in denen du dich Schicht für Schicht bis auf die Haut vorarbeitest. So gehst du vor:

  • Arbeite mit grobzinkigem Metallkamm und Zupfbürste durch, nur über die Oberfläche zu streichen reicht nicht.
  • Kontrolliere zuerst die Problemzonen, denn hier filzt es als Erstes: hinter den Ohren und in den Achseln.
  • Kleine Knoten zupfst du vorsichtig mit den Fingern auf, große Filzplatten lässt du besser sauber herausschneiden als reißen.

Anders als beim Pudel oder Maltipoo brauchst du keinen festen Friseurtermin, die Fellpflege läuft zu Hause mit Kamm und Bürste. Zwei Dinge kommen aber dazu. Erstens haart die Rasse deutlich, im Fellwechsel liegt entsprechend mehr Haar in Wohnung und Bürste. Zweitens braucht der Hund wegen seiner behaarten Schlappohren regelmäßige Ohrenkontrolle, halte den Gehörgang sauber und trocken, damit sich nichts entzündet. Dazu kommen Krallenschneiden alle paar Wochen und mehrmals wöchentlich Zähneputzen.

Deine Schapendoes-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Regelmäßig kämmen: Kämme den Junghund einmal pro Woche, den erwachsenen Hund alle zwei Wochen Schicht für Schicht bis auf die Haut durch.
  • Problemzonen zuerst: Kontrolliere zuerst hinter den Ohren und in den Achseln, dort verfilzt das lange Fell als Erstes.
  • Im Fellwechsel häufiger: Wenn er stark haart, bürstest du öfter, oft mehrmals pro Woche, sonst filzt das viele lose Haar im Fell.
  • Behaarte Ohren pflegen: Schau regelmäßig in die Schlappohren und halte den Gehörgang sauber und trocken, so beugst du Entzündungen vor.
  • Kein Friseurzwang: Anders als beim Pudel läuft die Pflege zu Hause mit Kamm und Bürste, einen festen Friseurtermin brauchst du in der Regel nicht.
  • Krallen und Zähne: Kürze die Krallen alle paar Wochen und putze die Zähne mehrmals pro Woche, das gehört bei jedem Hund dazu.

Ist der Schapendoes ein Anfängerhund?

Eher nicht, zumindest nicht nebenbei. Der Schapendoes ist intelligent und eigenwillig, diese Mischung macht ihn zu einem Hund, der klare, konsequente und faire Führung braucht. Bekommt er die nicht, nutzt er Schwächen schnell aus und setzt seinen eigenen Kopf durch. Für erfahrene, aktive Halter ist er ein toller Partner, für unsichere Ersthundemenschen ohne Hilfe eine Geduldsprobe.

Das heißt nicht, dass ein motivierter Einsteiger scheitern muss. Mit einer guten Hundeschule und der Bereitschaft, dranzubleiben, ist der Schapendoes durchaus machbar. Ein paar Punkte erleichtern dir den Start:

  • Setze auf Belohnung statt Druck, wie viele kluge Hütehunde, etwa der Border Collie, arbeitet er über Motivation, nicht über Härte.
  • Halte die Einheiten kurz, klar und abwechslungsreich, denn stumpfe Wiederholung langweilt ihn, und gelangweilt wird er kreativ.
  • Übe früh Rückruf und Impulskontrolle, das zahlt sich beim wachen, wendigen Schapendoes doppelt aus.
  • Lenke das Melden an der Tür von Anfang an in ruhige Bahnen, sonst festigt sich das Bellen.

Setzt du ihm Grenzen mit Ruhe statt Lautstärke und forderst seinen Kopf täglich, wächst ihr zu einem eingespielten Team zusammen.

Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Schapendoes täglich?

Plane täglich mehrere Stunden Bewegung plus gezielte Kopfarbeit ein, denn der Schapendoes ist ein ausdauernder Outdoor-Hund mit hohem Energielevel, in seinem Bedarf gut vergleichbar mit dem Australian Shepherd. Mit zwei kurzen Pflichtrunden ums Haus ist dieser Hund nicht ausgelastet, er will laufen, schnüffeln und mitdenken. So bekommst du ihn rund:

  • Lange, abwechslungsreiche Spaziergänge, gern kombiniert mit Jogging, Radfahren oder Reiten, denn Ausdauer ist seine Stärke.
  • Hundesport, der zu seinem wendigen Körper und wachen Kopf passt: Agility, Dog-Dancing, Treibball, Fährtenarbeit oder Rettungshundearbeit.
  • Kleine Such- und Denkspiele für zwischendurch, besonders an Regentagen, an denen die große Runde ausfällt.

Ein aktiver Hütehund wie der Schapendoes zieht im Zweifel auch mal an der Leine und ist viel unterwegs. An seinen Brustkorb gehört deshalb ein gut sitzendes Brustgeschirr statt eines Halsbands, es verteilt den Zug, schont Hals und Nacken und drückt nicht ins lange Fell an Brust und Achseln. Passende Modelle für mittelgroße Hunde findest du in unserer Geschirr-Kollektion, worauf es bei der Passform ankommt, steht im Ratgeber Hundegeschirr für große Hunde.

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Welche rassetypischen Krankheiten hat der Schapendoes?

Der Schapendoes ist eine robuste Rasse und wird mit 13 bis 15 Jahren erfreulich alt, bringt aber zwei erbliche Themen mit, die du beim Kauf kennen musst. Die gute Nachricht vorweg: Bei der wichtigsten Erbkrankheit hat die Zucht das Problem weitgehend gelöst.

  • Progressive Retinaatrophie (PRA): eine erbliche Netzhauterkrankung, die unbehandelt zur Erblindung führt. Beim Schapendoes ist sie genetisch dem Gen CCDC66 zugeordnet, der erste Fall wurde schon 1972 beschrieben. Seit 2007 gibt es einen DNA-Gentest, mit dem sich Anlageträger sicher erkennen lassen.
  • Hüftdysplasie (HD): eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die per Röntgen erkannt und in der Zucht ausgewertet wird. Ein schlankes Gewicht und maßvolle Belastung im Wachstum schützen die Gelenke zusätzlich.
  • Persistierender Ductus Arteriosus (PDA): ein angeborener Herzfehler, der bei der Rasse dokumentiert ist und an dem der Zuchtverein noch forscht. Angeborene Herzfehler betreffen über alle Hunde hinweg nur etwa 0,5 bis 1 Prozent.

Die IG Schapendoes sieht genetische Untersuchungen in ihrer Zuchtordnung vor. Lass dir die Ergebnisse zur getesteten PRA-Variante und die Augenuntersuchungen zeigen und bei Bedarf tierärztlich erklären. Solche Nachweise helfen bei der Einschätzung des Risikos, sind aber keine Garantie für die gesamte Gesundheit des Welpen. Die aktuellen Anforderungen erfährst du beim Zuchtverein.

Ist der Schapendoes ein guter Familienhund und mit Kindern verträglich?

Ja, der Schapendoes ist ein ausgesprochen guter Familienhund, sofern die Familie aktiv ist und ihn wirklich auslastet. Er ist menschenbezogen, kinderlieb und freundlich, hängt eng an seinen Leuten und ist am liebsten überall mit dabei. Sein geringer Jagdtrieb und sein fröhliches Wesen machen ihn im Alltag angenehm, Aggression ist ihm fremd.

Zwei Dinge solltest du trotzdem bedenken. Erstens steckt in ihm ein wachsamer Hütehund, der meldet und bei Trubel schon mal bellt, das lenkst du früh in ruhige Bahnen. Zweitens braucht er trotz aller Familienfreundlichkeit seine tägliche Auslastung, ein unterforderter Schapendoes wird quirlig und sucht sich selbst Beschäftigung. Zeig Kindern früh, wie sie seine Signale lesen und ihm seine Ruheorte lassen, dann ist der fröhliche Niederländer ein treuer Begleiter für die ganze Familie, der bei guter Gewöhnung auch mit anderen Hunden auskommt.

Wo findest du einen Schapendoes und woran erkennst du einen seriösen Züchter?

Beim Zuchtverein und mit etwas Geduld, denn der Schapendoes ist in Deutschland selten. Es gibt nur wenige Würfe pro Jahr, gute Züchter führen Wartelisten, ein spontaner Kauf ist kaum möglich. Genau das ist ein Vorteil, denn beim seriösen Züchter im Verein bekommst du einen gesundheitlich abgesicherten Welpen. Diese Nachweise solltest du dir unaufgefordert zeigen lassen:

  • PRA-Gentest der Elterntiere, bei ab 2025 geborenen Welpen ohnehin Pflicht.
  • HD-Auswertung per Röntgen mit unbedenklichem Befund.
  • Herzcheck im Hinblick auf den PDA, dazu ein insgesamt gesunder, wesensfester Eindruck der Elterntiere.
  • Papiere des Zuchtvereins, dazu Impfpass, EU-Heimtierausweis und Kaufvertrag.

Ein seriöser Züchter zeigt dir außerdem die Mutterhündin, lässt dich die Aufzucht im Haus erleben und bietet eine Rücknahmegarantie. Im Welpenpreis sind erste Impfungen, Entwurmungen und der Mikrochip meist schon enthalten. Warnsignale sind das Gegenteil: mehrere Rassen und ständig verfügbare Welpen, fehlende Papiere, ein auffällig niedriger Preis und Druck zum schnellen Kauf. Bei dieser seltenen Rasse lohnt sich das Warten auf den richtigen Wurf.

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Wie groß und schwer wird ein Schapendoes?

Ein ausgewachsener Schapendoes misst zwischen 40 und 50 cm Schulterhöhe und wiegt je nach Geschlecht und Statur rund 12 bis 25 kg, ist also eine mittelgroße Rasse. Rüden liegen mit etwa 43 bis 50 cm am oberen Ende, Hündinnen bleiben mit rund 40 bis 47 cm zierlicher. Wichtig: Durch das lange Fell wirkt der Schapendoes oft massiver, als er ist, unter dem Zottel steckt ein leicht und sportlich gebauter Hund. Manche Quellen fassen das Gewicht enger auf 14 bis 20 kg.

Beim Wachstum solltest du etwas Geduld mitbringen. Als mittelgroße Rasse ist der Schapendoes körperlich meist mit rund 12 bis 15 Monaten ausgewachsen, im Kopf bleibt er oft länger ein verspielter Junghund. Füttere nach Körpergewicht und Aktivität, nicht nach dem Fellvolumen, und halte deinen Hund so schlank, dass du seine Rippen unter dem dichten Haar gut ertasten kannst.

Schapendoes: Größe und Gewicht

Eine mittelgroße Rasse, unter dem vielen Fell aber leichter und sportlicher gebaut, als sie wirkt.

Rüdeca. 43 bis 50 cm, meist am oberen Ende von 12 bis 25 kg
Hündinca. 40 bis 47 cm, entsprechend etwas leichter

Körperlich ausgewachsen mit rund 12 bis 15 Monaten. Durch das lange Fell wirkt der Schapendoes oft massiver, als er wirklich ist.

Was kostet ein Schapendoes im Monat und über ein Hundeleben?

Der Welpenpreis ist nur der Einstieg. Beim seriösen Züchter im Verein zahlst du meist rund 1.500 bis 2.000 Euro, manche Portale nennen 1.200 bis 1.800 Euro. Erste Impfungen, Entwurmungen und der Mikrochip sind darin meist enthalten. Dazu kommt eine Erstausstattung aus Leine, Geschirr, Körbchen, Näpfen und Pflegeutensilien für rund 150 bis 300 Euro.

Laufend solltest du mit diesen Posten rechnen:

  • Rund 50 bis 80 Euro im Monat für hochwertiges Futter, als mittelgroßer Hund ist er kein teurer Kostgänger.
  • Tierarzt-Routine wie Impfungen, Wurmkuren und Checks von rund 100 bis 200 Euro im Jahr, solange nichts Unvorhergesehenes dazukommt.
  • Hundesteuer je nach Kommune etwa 30 bis 150 Euro im Jahr, dazu eine Haftpflicht ab wenigen Euro im Monat und, wenn du möchtest, eine OP- oder Krankenversicherung ab etwa 5 bis 15 Euro im Monat.

Ein Pluspunkt gegenüber vielen anderen Zottelhunden: einen festen Friseurtermin brauchst du nicht, die Fellpflege läuft zu Hause. Unterm Strich landest du mit allen Posten bei grob 80 bis 140 Euro im Monat. Über ein Hundeleben von 13 bis 15 Jahren summiert sich das mitsamt Anschaffung und Erstausstattung auf ungefähr 16.000 bis 25.000 Euro, plus eine Rücklage für Notfälle. Genau diese Summe, nicht der Welpenpreis, gehört vor die Entscheidung für die Rasse.

Was dich ein Schapendoes kostet

Der Kaufpreis ist nur der Anfang, über die Jahre machen die laufenden Kosten den größeren Teil aus.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.500 bis 2.000 Euro, je nach Züchter auch ab etwa 1.200 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 150 bis 300 Euro (Leine, Geschirr, Körbchen, Näpfe, Pflegeset)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 80 bis 140 Euro (Futter, Versicherung, Steuer, Tierarzt-Anteil)
  • Rücklage Tierarzt: 100 bis 200 Euro Routine pro Jahr, dazu Rücklage für Notfälle
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 13 bis 15 Jahre grob 16.000 bis 25.000 Euro

Häufige Fragen zum Schapendoes

Hier findest du kurze Antworten auf die Fragen, die uns zum Schapendoes am häufigsten erreichen. Bleibt danach etwas offen, schreib uns einfach, wir helfen dir gern weiter.

Wie alt wird ein Schapendoes?
In der Regel 13 bis 15 Jahre, damit gehört der Schapendoes zu den langlebigeren Rassen seiner Größe. Wichtig sind eine gesunde Zuchtlinie mit PRA-Gentest und HD-Auswertung, ein schlankes Gewicht und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt.
Haart ein Schapendoes stark und ist er für Allergiker geeignet?
Der Schapendoes hat ein volles Zottelfell und neigt deutlich zum Haaren, besonders im Fellwechsel. Ein garantiert allergikerfreundlicher Hund ist er nicht, denn Allergene stecken auch in Hautschuppen und Speichel. Verbringe vor dem Kauf mehrmals Zeit mit genau diesem Hund und teste deine Reaktion.
Ist der Schapendoes für Anfänger geeignet?
Eher für erfahrene, aktive Halter, denn er ist intelligent und eigenwillig und braucht klare, faire Führung. Ein motivierter Einsteiger kann ihn mit einer guten Hundeschule aber durchaus führen. Suchst du einen bequemen, anspruchslosen Ersthund, passt er nicht zu dir.
Wie oft muss ich einen Schapendoes bürsten?
Einen Junghund kämmst du einmal pro Woche, einen erwachsenen Hund alle zwei Wochen gründlich Schicht für Schicht bis auf die Haut. Im Fellwechsel bürstest du häufiger. Einen festen Friseurtermin wie beim Pudel brauchst du in der Regel nicht.
Wie viel Auslauf braucht ein Schapendoes am Tag?
Plane täglich mehrere Stunden Bewegung plus Kopfarbeit ein, denn er ist ein ausdauernder Outdoor-Hund. Lange Spaziergänge, Jogging oder Radfahren und Hundesport wie Agility oder Fährtenarbeit halten ihn zufrieden. Mit zwei kurzen Runden ums Haus ist er nicht ausgelastet.
Über den Autor
Jeff · Gründer von KiezDogs
Jeff entwickelt in Berlin die Samtgeschirre von KiezDogs und schreibt hier alle Rassen- und Geschirr-Ratgeber selbst, inklusive der unbequemen Punkte. Mehr über Jeff

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