Mops: Charakter, Gesundheit und Kosten ehrlich erklärt

Fröhlicher Mops mit Geschirr geht an einem sonnigen Tag spazieren

Mops im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: mit 12 bis 13 Monaten
  • Größe: 25 bis 33 cm
  • Gewicht: 6,3 bis 8,1 kg
  • Charakter: fröhlich, anhänglich, sozial, sensibel, menschenbezogen
  • Herkunft: China (Kaiserhund), später England
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Mops? Das Kurzportrait

Der Mops ist ein kleiner, kompakter Begleithund mit riesigem Herz und einem ernsten gesundheitlichen Erbe. Er ist fröhlich, menschenbezogen und fast frei von Aggression, also ein toller Familienhund für alle, die viel Zeit zu Hause verbringen und einen ruhigen, anhänglichen Charakter suchen. Falsch liegst du beim Mops, wenn du einen sportlichen Begleiter zum Joggen oder für lange Wanderungen willst oder wenn du ihn regelmäßig stundenlang allein lassen musst.

Sein Ruf als gemütlicher Clown stimmt, doch er verdient eine ehrliche Fußnote. Viele Möpse bekommen wegen ihres extrem kurzen Kopfes schlecht Luft, deshalb steht die Rasse in Deutschland als Qualzucht in der Kritik. Wir bei KiezDogs finden, dass genau dieses Thema vor den Charakter gehört, und gehen es hier offen durch, statt es wie viele Portraits nur als harmloses Schnarchen abzutun.

Wie tickt ein Mops im Alltag?

Der Mops ist ein ausgesprochener Menschenhund. Er will überall dabei sein, liest deine Stimmung genau und begleitet dich vom Sofa bis in die Küche. Sein Wesen gilt als fröhlich, charmant und humorvoll, nicht umsonst nennt man ihn den kleinen Clown unter den Hunden. Er ist treu, anhänglich, kinderlieb und fast völlig frei von Aggression oder Jagdtrieb, was ihn vom Charakter her zu einem guten Familien- und auch Anfängerhund macht.

Ganz ohne Eigenheiten kommt aber auch er nicht. Der Mops ist sensibel und ein bisschen eigenwillig, auf harschen Ton reagiert er eher beleidigt als kooperativ. Mit Geduld, Humor und positiver Bestärkung lässt er sich gut erziehen, mit Druck erreichst du das Gegenteil.

Ein Punkt gehört klar auf den Tisch: Alleinsein fällt dem Mops schwer. Er ist nicht für die Zwingerhaltung gemacht, sondern gehört mitten in den Familienalltag. Bring ihm das Alleinbleiben von klein auf in kleinen Schritten bei und rechne damit, dass er regelmäßig nicht länger als vier bis fünf Stunden allein bleiben sollte.

Ist der Mops eine Qualzucht und bekommt er schlecht Luft?

Ehrliche Antwort: Ja, der Mops gilt in Deutschland als Qualzucht. Sowohl die Bundestierärztekammer als auch die wissenschaftliche Qualzucht-Datenbank QUEN führen die Rasse als überzüchtet, und der Grund steckt im Gesicht. Über Jahrzehnte wurde der Kopf immer kürzer und runder gezüchtet, die Weichteile im Rachen sind dabei gleich groß geblieben. Die Folge heißt brachyzephales obstruktives Atemwegssyndrom, kurz BOAS.

Ein Mops mit BOAS bekommt schlicht schlecht Luft. Die zu engen Atemwege führen zu Schnarchen schon im Wachzustand, röchelndem Atmen, schneller Erschöpfung und einer gefährlichen Empfindlichkeit gegen Hitze. Diese Luftnot ist nicht heilbar, sie besteht ein Leben lang und verschlechtert sich bei den meisten Hunden mit dem Alter. In einem standardisierten Laufband-Fitnesstest wurden rund 70 Prozent der untersuchten Möpse als BOAS-positiv und damit als funktionell beeinträchtigt eingestuft.

Woran erkennst du, dass dein Mops zu wenig Luft bekommt? Achte auf diese Warnsignale:

  • lautes, angestrengtes Atmen oder Schnarchen auch im Wachzustand
  • schnelles Ermüden schon bei kurzen Spaziergängen
  • bläuliche Zunge oder Zahnfleisch, Würgen oder Aufstoßen von Schaum
  • Zusammenbrechen bei Belastung oder Wärme

Zeigt dein Hund solche Zeichen, gehört er zügig in eine Tierklinik, denn eine BOAS-Operation kann die Atmung deutlich verbessern. Der Mops ist damit übrigens kein Einzelfall, dieselbe Baustelle betrifft die Französische Bulldogge und die Englische Bulldogge genauso.

Passendes Geschirr für dich?

Fröhlicher Mops mit Geschirr geht an einem sonnigen Tag spazieren Fröhlicher Mops mit Geschirr geht an einem sonnigen Tag spazieren

Wie pflegst du einen Mops richtig?

Beim Fell hat es der Mops einfach, bei den Falten aber nicht. Sein kurzes, glattes Haar musst du nur ein bis zwei Mal pro Woche bürsten, allerdings haart der Mops trotz kurzem Fell das ganze Jahr über kräftig, darauf solltest du dich einstellen.

Der eigentliche Pflegepunkt sind die Gesichtsfalten. In den tiefen Hautfalten über der Nase sammeln sich Feuchtigkeit, Futterreste und Bakterien, und ohne Pflege entzündet sich die Haut, das nennt sich Faltendermatitis. Wisch die Falten deshalb täglich mit einem weichen, feuchten Tuch aus und tupfe sie danach gründlich trocken, denn Nässe ist das eigentliche Problem.

Der Rest ist Routine, die du dir fest angewöhnst:

  • Kontrolliere die vorstehenden Augen täglich auf Rötung, Trübung oder Fremdkörper, denn sie sind ungeschützt und schnell verletzt.
  • Reinige die Ohren regelmäßig und achte auf strengen Geruch als Zeichen einer Entzündung.
  • Kürze die Krallen etwa alle drei bis vier Wochen, spätestens wenn du sie auf dem Boden klackern hörst.
  • Putz die Zähne möglichst täglich, kleine Rassen neigen früh zu Zahnstein.
  • Wirf auch einen Blick unter die eingerollte Rute, denn auch dort kann sich in der Hautfalte Schmutz sammeln.

Deine Mops-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Gesichtsfalten täglich: Wisch die Hautfalten über der Nase täglich mit einem weichen, feuchten Tuch aus und tupfe sie danach gründlich trocken, sonst droht Faltendermatitis.
  • Fell bürsten: Trotz kurzem Haar haart der Mops ganzjährig, bürste ihn ein bis zwei Mal pro Woche gründlich durch.
  • Augen kontrollieren: Prüfe die vorstehenden Augen täglich auf Rötung, Trübung oder Fremdkörper, denn sie sind ungeschützt und schnell verletzt.
  • Ohren checken: Reinige die Ohren regelmäßig und achte auf strengen Geruch als Zeichen einer beginnenden Entzündung.
  • Krallen kürzen: Kürze die Krallen etwa alle drei bis vier Wochen, spätestens wenn du sie auf dem Boden klackern hörst.
  • Zähne putzen: Putz die Zähne möglichst täglich, der enge kleine Kiefer neigt früh zu Zahnstein.

Wie erkennst du einen gesunden Mops-Welpen?

Ein gesunder Mops beginnt bei der Zuchtwahl, und hier machen die meisten Käufer denselben Fehler: Sie glauben, eine etwas längere Nase sei schon der Beweis für gute Atmung. Das stimmt nicht. Wie gut ein Mops wirklich Luft bekommt, zeigt erst ein Belastungstest.

Genau dafür gibt es den an der Tierärztlichen Hochschule Hannover mitentwickelten Fitnesstest, der auf dem Cambridge-Verfahren beruht. Dabei laufen die Elterntiere auf dem Laufband, während Atmung und Kondition gemessen werden. Angeboten wird er unter anderem an den Universitäten in Gießen, Hannover, Leipzig und München und steht damit jedem Züchter offen. Lass dir das Ergebnis der Elterntiere zeigen, bevor du dich für einen Welpen entscheidest.

Ein seriöser Züchter legt dir ohne Zögern folgende Nachweise vor:

  • den bestandenen Fitnesstest beider Elterntiere zur Atmung
  • Befunde zur Patella (Kniescheibe) und eine augenärztliche Untersuchung
  • Anbindung an einen Zuchtverein im VDH und einen sauberen Kaufvertrag

Wenn dir die Gesundheit besonders wichtig ist, lohnt ein Blick auf den Retro-Mops, auch Altdeutscher Mops genannt. Das ist eine gezielte Rückzüchtung mit deutlich längerer Nase und freierer Atmung, also ein gesünderes Gegenstück zum extrem kurzköpfigen Standard-Mops. Er sieht dem klassischen Mops sehr ähnlich, atmet aber in der Regel spürbar leichter.

Wie viel Auslauf und welchen Hitzeschutz braucht ein Mops?

Der Mops braucht Bewegung, aber in Maßen. Mehrere kurze, ruhige Spaziergänge am Tag plus ein bisschen Kopfarbeit wie Schnüffelspiele oder einfache Suchaufgaben lasten ihn gut aus. Was er dagegen nicht ist: ein Jogging-, Rad- oder Agility-Partner. Wegen seiner Atmung darf er sich nicht verausgaben, Überanstrengung ist für ihn gefährlich, nicht gesund.

Am wichtigsten ist der Umgang mit Wärme, denn hier wird es für einen brachyzephalen Hund schnell lebensbedrohlich. Halte dich an klare Schwellen:

  • Ab etwa 25 bis 26 Grad wird es für den Mops kritisch, plane Spaziergänge dann bewusst um.
  • Ab rund 29 Grad gehst du nur noch früh morgens oder spät abends kurz raus, maximal 10 bis 15 Minuten.
  • Mach vor jedem Gang den Asphalt-Check mit dem Handrücken, zu heißer Boden verbrennt die Pfoten und heizt zusätzlich auf.

Starkes anhaltendes Hecheln, Taumeln, Apathie oder Zusammenbrechen bei Wärme können auf einen Hitzschlag hinweisen. Das ist ein Notfall: Bring den Hund aus der Hitze, beginne sofort mit Wasser, das kühler als sein Körper ist, und sorge für Luftbewegung. Kontaktiere unverzüglich den tierärztlichen Notdienst und fahre nach begonnener Kühlung zur Behandlung.

Weil der kurze Hals und die empfindliche Atmung keinen Zug am Kehlkopf vertragen, gehört ein Mops grundsätzlich ins Geschirr statt ans Halsband, das verteilt die Kraft auf den Brustkorb. Welches Modell zu einem so kompakten Körperbau passt, liest du im Ratgeber Hundegeschirr für kleine Hunde und in unserer Geschirr-Kollektion.

Passende Leine für dich?

Wie fütterst du einen Mops, ohne dass er zunimmt?

Der Mops liebt Essen, und genau das ist sein Problem. Die Rasse neigt ausgeprägt zu Übergewicht, und jedes zusätzliche Kilo belastet bei einem Hund mit ohnehin knapper Luft doppelt: Es drückt auf die Atmung und auf die Gelenke. Schlankheit ist beim Mops kein Schönheitsthema, sondern Gesundheitsvorsorge.

Füttere deshalb portionsgenau und wiege die Tagesration lieber ab, als sie zu schätzen. Ein erwachsener Mops kommt gut mit zwei Mahlzeiten am Tag aus. Rechne Leckerli und Kausnacks in die Tagesmenge mit ein und streiche Tischreste komplett, gerade weil der Mops dich mit seinem Blick geschickt darum bittet.

Ob das Gewicht stimmt, prüfst du mit dem Rippen-Test: Du solltest die Rippen unter einer dünnen Fettschicht deutlich fühlen, aber nicht sehen. Verschwinden sie unter einem Polster, ist es Zeit für weniger Futter und einen Tierarzt-Check. Zahnpflege gehört bei diesem kleinen Kiefer ebenfalls dazu, weil eng stehende Zähne schneller Zahnstein ansetzen.

Welche Krankheiten sind beim Mops typisch?

Neben der Atmung bringt der Mops als kurzköpfige Rasse weitere Baustellen mit, die du kennen solltest. Die wichtigsten rassetypischen Erkrankungen sind:

  • Patellaluxation: eine herausspringende Kniescheibe, das häufigste Gelenkthema kleiner Rassen.
  • Augenerkrankungen: die großen, vorstehenden Augen sind ungeschützt und neigen zu Hornhautgeschwüren, im Extremfall kann das Auge sogar aus der Höhle vorfallen.
  • Hemivertebrae (Keilwirbel): Fehlbildungen an der typisch eingerollten Rute, die in schweren Fällen auf Nerven drücken und zu Lähmungen führen können.
  • Pug Dog Enzephalitis (PDE): eine seltene, rassespezifische Gehirnentzündung mit Krampfanfällen, die etwa ein Prozent der Tiere trifft.
  • Faltendermatitis: Hautentzündungen in den Gesichtsfalten, die du mit der täglichen Faltenpflege gut in Schach hältst.

Ein Mops wird im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt. Bei schwerer Brachyzephalie und Übergewicht kann dieses Alter aber deutlich sinken. Umso mehr zahlt sich alles aus, was du in gute Zucht, schlanke Linie und regelmäßige Vorsorge steckst.

Woher kommt der Mops?

Der Mops blickt auf eine erstaunlich lange Geschichte zurück. Seine Wurzeln liegen in China, wo er seit über 2000 Jahren als Begleiter am Kaiserhof gehalten wurde, im 9. Jahrhundert taucht er dort unter dem Namen Lo-sze auf. Er war ein Luxushund des Adels, kein Arbeitshund.

Im 16. Jahrhundert brachten Händler der Niederländischen Ostindien-Kompanie den Mops nach Europa, wo er im 18. Jahrhundert seine große Blütezeit an den Fürstenhöfen erlebte. Heute führt ihn die FCI in Gruppe 9, den Gesellschafts- und Begleithunden, mit Patronat England. Kurios: Trotz seiner geringen Größe zählt der Mops zu den Molossern, also zur Verwandtschaft der schweren, kräftigen Doggenartigen.

Passendes Geschirr für deinen Hund

Wie groß und schwer wird ein Mops?

Der Mops ist ein kompakter, fast quadratisch gebauter kleiner Hund. Einen exakten Wert für die Schulterhöhe legt der FCI-Standard nicht fest, in der Praxis liegt der Mops bei etwa 25 bis 33 cm Widerristhöhe. Rüden werden dabei in der Regel größer und kräftiger als Hündinnen, die eher am unteren Ende um 25 bis 29 cm bleiben.

Beim Gewicht ist der Standard klarer: Das FCI-Idealgewicht liegt zwischen 6,3 und 8,1 kg. Wichtig ist, dass dieses Gewicht auch wirklich Muskel und Knochen ist und nicht Speck, denn der Mops setzt schnell an. Ausgewachsen und fertig entwickelt ist er mit rund 12 bis 13 Monaten.

Mops-Größe auf einen Blick

Der FCI legt kein exaktes Stockmaß fest, Rüden werden größer und kräftiger als Hündinnen.

Hündineher am unteren Ende, ca. 25 bis 29 cm
Rüdekräftiger, bis etwa 33 cm

Das FCI-Idealgewicht liegt bei 6,3 bis 8,1 kg, ausgewachsen ist dein Mops mit rund 12 bis 13 Monaten.

Was kostet ein Mops in Anschaffung und Unterhalt?

Ein gesunder Mopswelpe aus verantwortungsvoller Zucht kostet in Deutschland rund 1.200 bis 2.500 Euro, viele seriöse Angebote liegen zwischen 1.000 und 1.600 Euro. Finger weg von Schnäppchen unter etwa 800 Euro, dahinter steckt fast immer Massenvermehrung ohne Gesundheitsvorsorge, und genau die zahlst du später beim Tierarzt drauf.

Danach beginnen die laufenden Kosten:

  • Erstausstattung einmalig rund 200 bis 400 Euro für Geschirr, Körbchen, Näpfe und Pflegeset.
  • Monatlich etwa 130 bis 250 Euro für Futter, Pflege, Versicherung und Tierarzt-Anteil.
  • Eine Tierarzt-Rücklage, die beim Mops höher ausfällt als bei einer gesunden Rasse, weil BOAS-Operationen, Augen- und Faltenbehandlungen ins Geld gehen.

Gerade wegen der Qualzucht-Einstufung lohnt sich beim Mops eine OP- oder Krankenversicherung fast immer, eine einzige Atemwegsoperation kann vierstellig werden. Über ein ganzes Hundeleben von 12 bis 15 Jahren summiert sich alles zu einem klar fünfstelligen Betrag, den du von Anfang an einplanen solltest.

Was dich ein Mops kostet

Der Kaufpreis ist nur der Anfang, wegen der Qualzucht-Einstufung fallen die Tierarztkosten beim Mops höher aus als bei einer gesunden Rasse.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.200 bis 2.500 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 200 bis 400 Euro (Geschirr, Körbchen, Napf, Pflegeset)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 130 bis 250 Euro (Futter, Pflege, Versicherung, Tierarzt)
  • Rücklage Tierarzt: höher als üblich, für BOAS-OP, Augen und Falten; OP- oder Krankenversicherung empfohlen
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 15 Jahre ein klar fünfstelliger Betrag

Häufige Fragen zum Mops

Hier findest du kurze Antworten auf die Fragen, die uns zum Mops am häufigsten erreichen. Bleibt danach etwas offen, schreib uns gern, wir helfen dir persönlich weiter.

Ist der Mops eine Qualzucht?
Ja. Sowohl die Bundestierärztekammer als auch die QUEN-Datenbank stufen den Mops als Qualzucht ein, weil der extrem kurze Kopf bei vielen Tieren zu chronischer Atemnot (BOAS) führt. In einem Fitnesstest galten rund 70 Prozent der Möpse als betroffen. Achte deshalb unbedingt auf einen Züchter, der die Atmung der Elterntiere per Fitnesstest nachweist.
Wie alt wird ein Mops?
Ein Mops wird im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt. Bei ausgeprägter Kurzköpfigkeit und Übergewicht kann die Lebenserwartung aber spürbar sinken. Schlanke Haltung, gute Zucht und regelmäßige Vorsorge sind die besten Hebel für ein langes Leben.
Kann ein Mops allein bleiben?
Der Mops bleibt sehr ungern allein, er ist ein ausgesprochener Menschenhund. Mit frühem Training in kleinen Schritten lernt er es, sollte aber regelmäßig nicht länger als vier bis fünf Stunden allein sein. Für einen Vollzeit-Job ohne Betreuung ist er der falsche Hund.
Ist der Mops ein guter Anfänger- und Familienhund?
Vom Wesen her ja. Der Mops ist freundlich, geduldig, kinderlieb und kaum aggressiv, was ihn zu einem guten Familien- und Anfängerhund macht. Du solltest dir aber vorher über den hohen Pflege- und Gesundheitsaufwand im Klaren sein, denn der macht ihn nicht ganz so pflegeleicht, wie er wirkt.
Was ist ein Retro-Mops und ist er gesünder?
Unter Retro-Mops und Altdeutscher Mops werden unterschiedliche Zuchtkonzepte angeboten. Der Name allein ist kein Gesundheitsnachweis. Frage nach den verwendeten Rassen oder Linien und nach dokumentierten Atemuntersuchungen. Auch bei einer längeren Schnauze sollte die Atemfunktion des einzelnen Hundes beurteilt werden.
Haart ein Mops stark?
Ja, trotz des kurzen Fells haart der Mops das ganze Jahr über kräftig. Ein bis zwei Bürsteinheiten pro Woche halten die losen Haare in Grenzen. Auf schwarze Kleidung und helle Sofas solltest du dich trotzdem einstellen.
Über den Autor
Jeff · Gründer von KiezDogs
Jeff entwickelt in Berlin die Samtgeschirre von KiezDogs und schreibt hier alle Rassen- und Geschirr-Ratgeber selbst, inklusive der unbequemen Punkte. Mehr über Jeff

Weitere Hunderassen im Portrait