Malteser: Charakter, Farbe, Pflege und Kosten im Blick

Malteser Hunderatgeber

Malteser im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: mit etwa 12 bis 13 Monaten
  • Größe: 20 bis 25 cm (Rüden 21 bis 25, Hündinnen 20 bis 23)
  • Gewicht: 3 bis 4 kg
  • Charakter: anhänglich, verspielt, sensibel, menschenbezogen
  • Herkunft: Mittelmeerraum (FCI-Gruppe 9)
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Malteser? Das Kurzportrait

Der Malteser ist ein kleiner, reinweißer Begleithund aus dem Mittelmeerraum, der seit über zweitausend Jahren nur eine Aufgabe hat: seinem Menschen nah sein. Er ist anhänglich, verspielt und ausgesprochen sensibel und passt zu Singles, Senioren und Familien, die viel Zeit zu Hause verbringen und Lust auf tägliche Fellpflege haben. Wenn du dagegen oft und lange außer Haus bist oder einen robusten, pflegeleichten Hund für lange Sporttouren suchst, ist der Malteser die falsche Wahl.

Sein Ruf als perfekter Schoßhund stimmt, verdient aber ein paar ehrliche Fußnoten. Wir bei KiezDogs erleben ihn als warmherzigen, klugen Hund mit drei echten Baustellen: der aufwändigen Fellpflege, dem schweren Alleinbleiben und den typischen Kleinhund-Krankheiten. Dazu kommt ein Thema, das im Netz kaum jemand ehrlich erklärt, obwohl viele danach suchen: seine Farbe. Genau da steigen wir gleich als Erstes tief ein.

Wie tickt ein Malteser im Alltag?

Anhänglich, fröhlich und klug, aber auch ein kleiner Schatten, der dir überallhin folgt. Der Malteser bindet sich extrem eng an seine Menschen, liest Stimmungen genau und will am liebsten mitten im Geschehen sein. Aggression und Jagdtrieb sind bei ihm kaum ausgeprägt, mit anderen Hunden, Katzen und Kindern versteht er sich bei guter Sozialisierung problemlos. Das macht ihn zu einem der verträglichsten kleinen Begleithunde überhaupt.

Diese enge Bindung hat aber eine Kehrseite. Der Malteser bleibt ungern allein und neigt schneller als viele andere Rassen zu Trennungsstress. Bleibt er regelmäßig zu lange sich selbst überlassen, reagiert er mit Dauerbellen, Unsauberkeit oder Unruhe. Wachsam ist er trotz seiner Größe, und er meldet Besuch oder Geräusche gern lautstark. Dieses Bellen ist kein Charakterfehler, sondern Übungssache, mehr dazu weiter unten. Rechne aber damit, dass du es aktiv in ruhige Bahnen lenken musst.

Gibt es braune oder beige Malteser?

Nein. Ein reinrassiger Malteser ist laut FCI-Standard ausschließlich reinweiß, ein leichter Elfenbein- oder blassgelblicher Schimmer wird gerade noch toleriert. Braune, beige oder schwarze Malteser gibt es als reine Rasse nicht, auch wenn genau danach viele Menschen suchen. Wenn dir ein Züchter einen seltenen braunen Malteser anbietet, ist das ein Warnsignal.

Woher kommen dann die vielen bräunlichen Hunde auf den Fotos? Dafür gibt es drei ehrliche Erklärungen:

  • Tränensteine: Rund um die Augen färbt sich das weiße Fell durch Tränenflüssigkeit rostbraun. Diese Verfärbung heißt Tränenstein und ist der häufigste Grund für einen vermeintlich braunen Malteser.
  • Verfärbung durch Futter, Speichel und Umwelt: An Schnauze, Pfoten und im Bart wird das Haar mit der Zeit beige, wenn der Hund schleckt, frisst oder das Fell dort oft feucht ist.
  • Ein Malteser-Mix: Zeigt der Hund flächig braunes oder beiges Fell am ganzen Körper, steckt fast immer eine Kreuzung dahinter, oft mit Havaneser, Shih Tzu oder Pudel. Das ist völlig in Ordnung, nur eben kein reinrassiger Malteser.

Auch der oft gesuchte Malteser mit kurzem Fell sorgt für Verwirrung. Von Natur aus hat er langes, seidiges Haar. Kurz ist es nur, wenn der Hundefriseur ihn geschoren hat, was im Alltag praktisch ist und die Pflege erleichtert. Ist dir die Farbe wichtig, halte dich an reinweiß und plane die Tränenstein-Pflege von Anfang an ein.

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Wie pflegst du das Malteser-Fell richtig?

Beim Malteser ist die Fellpflege der größte tägliche Aufwand, plane dafür fest rund 30 Minuten am Tag ein. Sein langes, seidiges Haar hat keine Unterwolle und keinen saisonalen Fellwechsel, dafür wächst es ständig nach und verfilzt schnell bis auf die Haut. Einmal verfilzt, lässt sich der Knoten meist nur noch herausschneiden, und das tut deinem Hund weh.

So sieht die Routine konkret aus:

  • Bürste täglich Schicht für Schicht mit weicher Bürste und Metallkamm, besonders hinter den Ohren, an den Achseln und dort, wo ein Gurt anliegt.
  • Reinige die Augenpartie täglich mit einem feuchten, weichen Tuch, das hält die Tränensteine klein.
  • Putze möglichst täglich die Zähne, denn im engen Malteser-Kiefer stehen sie dicht und neigen zu Zahnstein.
  • Geh alle 6 bis 8 Wochen zum Hundefriseur, ein Termin kostet je nach Stadt rund 40 bis 70 Euro.
  • Kontrolliere Krallen und Ohren regelmäßig und bade ihn nur bei echtem Bedarf mit mildem Hundeshampoo.

Bei der Ausrüstung lohnt sich für diesen zierlichen Hund ein Detail: ein weiches Samtgeschirr statt Halsband. Der Malteser hat einen empfindlichen Hals, ein Geschirr verteilt den Zug auf den Brustkorb, und weiches Material schont das verfilzungsanfällige Fell an Brust und Achseln. Welche Passform bei so kleinen Hunden zählt, liest du im Ratgeber Hundegeschirr für kleine Hunde, passende weiche Modelle findest du in unserer Geschirr-Kollektion.

Deine Malteser-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Täglich bürsten: Nimm dir rund 30 Minuten und kämm das lange Fell Schicht für Schicht durch, sonst verfilzt es ohne Unterwolle schnell bis auf die Haut.
  • Augen täglich reinigen: Wisch die Augenpartie mit einem feuchten, weichen Tuch ab, so hältst du die braunen Tränensteine klein.
  • Zähne putzen: Putze möglichst täglich, denn im engen Malteser-Kiefer stehen die Zähne dicht und neigen zu Zahnstein.
  • Friseur alle 6 bis 8 Wochen: Plane das Nachschneiden fest ein, ein Termin kostet je nach Stadt rund 40 bis 70 Euro.
  • Krallen und Ohren checken: Kontrolliere beides regelmäßig und kürze die Krallen, wenn du sie auf dem Boden klackern hörst.
  • Weiches Geschirr statt Halsband: Nutze ein gut sitzendes, weiches Geschirr, das schont den empfindlichen Hals und das Fell an Brust und Achseln.

Wie alt wird ein Malteser und welche Krankheiten hat er?

Ein Malteser wird im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt, mit guter Pflege auch älter. Als kleiner Rassehund bringt er aber ein paar typische Schwachstellen mit, die du kennen solltest:

  • Patellaluxation: Die Kniescheibe springt aus ihrer Führung, ein häufiges Problem kleiner Rassen, das von leichtem Humpeln bis zur Operation reicht.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA): Eine vererbte Augenerkrankung, die langsam zur Erblindung führt. Ein Gentest der Elterntiere gibt dir vorab Sicherheit.
  • Zahnprobleme: Durch den engen Kiefer stehen die Zähne dicht, Zahnstein und früher Zahnverlust sind ohne Pflege fast programmiert.
  • Tränensteine: Mehr Schönheitsthema als Krankheit, aber ständig feuchte Augen können auch auf verstopfte Tränenkanäle hinweisen.

Seltener tritt das sogenannte White-Shaker-Syndrom auf, ein Zittern, das vor allem junge weiße Hunde betrifft und meist gut behandelbar ist. Dein bester Schutz gegen die vererbbaren Probleme sind die Gesundheitstests der Elterntiere, dazu ein jährlicher Check beim Tierarzt und ein wachsames Auge auf Gewicht und Zähne.

Wie viel Bewegung und Erziehung braucht ein Malteser?

Rund 30 bis 60 Minuten Bewegung am Tag reichen dem Malteser völlig, dazu ein bisschen Kopfarbeit. Er ist ein Begleithund, kein Sportgerät, und fühlt sich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie im Haus mit Garten. Wichtiger als lange Strecken ist ihm, dabei zu sein: kurze Runden durch den Kiez, ein Suchspiel in der Wohnung, ein paar Tricks für ein Leckerli.

Erzogen wird der Malteser über Lob, nie über Härte. Er ist sensibel und reagiert auf lauten Ton eher ängstlich als kooperativ, lernt aber schnell, wenn du ruhig und konsequent bleibst. Zwei Themen brauchen von Anfang an deine Aufmerksamkeit:

  • Alleinbleiben: Übe es in winzigen Schritten, erst Sekunden, dann Minuten, und mach kein Drama aus Abschied und Rückkehr. Als grobe Grenze sollte ein erwachsener Malteser nicht regelmäßig länger als vier bis fünf Stunden allein sein.
  • Bellen: Melde-Bellen liegt in der Rasse, aber Dauerbellen entsteht aus Langeweile oder Unsicherheit. Lastest du ihn geistig aus und bleibst beim Türklingel-Training ruhig und wiederholt, bekommst du das gut in den Griff. Ein zufriedener Malteser bellt ohnehin weniger und bleibt entspannter allein.

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Ist der Malteser ein guter Familienhund und für Allergiker geeignet?

Als Familienhund ist der Malteser eine gute Wahl, solange die Kinder alt genug sind, um mit einem so zierlichen Hund vorsichtig umzugehen. Mit seinen 3 bis 4 Kilo ist er zerbrechlich, ein unsanfter Griff oder ein Sturz vom Sofa kann ernst enden. Für Familien mit Schulkindern, für Singles und für aktive Senioren passt er dagegen hervorragend, weil er verträglich, verschmust und anpassungsfähig ist.

Beim Thema Allergiker lohnt sich Ehrlichkeit: Der Malteser haart kaum und verliert wenig Fell, weil ihm die Unterwolle fehlt. Das macht ihn für manche Allergiker verträglicher, aber nicht garantiert geeignet, denn die Allergene stecken auch in Hautschuppen und Speichel. Wenn du empfindlich reagierst, verbring vor der Anschaffung mehrmals Zeit mit genau diesem Hund, statt dich auf das Wort hypoallergen zu verlassen. Auch mit anderen Haustieren kommt der Malteser meist gut aus, sein geringer Jagdtrieb hilft dabei. Wenn du überlegst, ob eher der reinrassige Malteser oder ein Mischling zu dir passt, wirf auch einen Blick auf den eng verwandten Maltipoo, die beliebte Kreuzung aus Malteser und Pudel.

Woher kommt der Malteser?

Der Malteser gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt und begleitet den Menschen schon seit der Antike. Bereits der griechische Gelehrte Aristoteles beschrieb im vierten Jahrhundert vor Christus einen kleinen weißen Hund als canes maltinenses. Auch auf Grabbeigaben und Figuren aus dem alten Ägypten und Griechenland tauchen ganz ähnliche Hündchen auf, die als seine Vorfahren gelten.

Der Name führt allerdings in die Irre. Anders als man denkt, stammt der Malteser wahrscheinlich nicht von der Insel Malta, sondern sein Name geht vermutlich auf die dalmatinische Insel Mljet bei Dubrovnik zurück. Über die Jahrhunderte war er vor allem eins: ein Luxus-Schoßhund für Adel und wohlhabende Bürger, kein Arbeitshund. Diese Rolle als reiner Begleiter steckt ihm bis heute in den Genen, und genau deshalb sucht er so intensiv die Nähe zu dir. In der FCI-Systematik steht er heute in Gruppe 9, den Gesellschafts- und Begleithunden, in der Sektion der Bichons rund um Verwandte wie den Bichon Frisé.

Worauf achtest du beim Malteser-Welpen und Züchter?

Ein gesunder Malteser-Welpe aus seriöser Zucht kostet in Deutschland rund 1.000 bis 1.500 Euro, bei besonders sorgfältiger Zucht mit Papieren auch mehr. Der Preis allein sagt aber wenig, viel wichtiger ist, wie und wo der Welpe aufwächst. Einen guten Züchter erkennst du an mehreren Dingen:

  • Er zeigt dir unaufgefordert die Gesundheitstests der Elterntiere, etwa Patella- und Augenbefund.
  • Die Mutterhündin ist anwesend, entspannt, und die Welpen wachsen mitten im Haushalt auf.
  • Er lädt dich zur Zuchtstätte ein, drängt nicht zum schnellen Kauf und nimmt den Hund im Notfall zurück.

Vorsicht bei auffällig günstigen Angeboten, fehlenden Papieren oder einer Übergabe auf dem Parkplatz, das sind klassische Warnzeichen für Vermehrer und illegalen Welpenhandel. Finger weg auch von Mini- oder Teacup-Maltesern: Der Malteser ist mit 3 bis 4 Kilo ohnehin schon winzig, künstlich verzwergte Tiere sind oft chronisch krank. Und wenn ein Welpe vom seriösen Züchter dein Budget sprengt, ist ein erwachsener Malteser aus dem Tierschutz eine echte Alternative, hier liegen die Schutzgebühren meist bei 200 bis 500 Euro.

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Wie groß und schwer wird ein Malteser?

Ein ausgewachsener Malteser bleibt klein: Rüden erreichen 21 bis 25 cm Widerristhöhe, Hündinnen 20 bis 23 cm, und beide wiegen nur 3 bis 4 Kilo. Mehr als 4 Kilo sieht der FCI-Standard nicht vor. Voll ausgewachsen ist dein Malteser mit etwa 12 bis 13 Monaten, danach ändert sich am Gewicht kaum noch etwas.

Damit du das Wachstum deines Welpen einordnen kannst, hilft dir diese grobe Orientierung:

  • 2 Monate: Gewicht (Richtwert) ca. 1,1 bis 1,7 kg
  • 3 Monate: Gewicht (Richtwert) ca. 1,4 bis 1,8 kg
  • 6 Monate: Gewicht (Richtwert) ca. 2,5 bis 3,2 kg
  • ausgewachsen (ab 12 Monaten): Gewicht (Richtwert) 3 bis 4 kg

Das sind Durchschnittswerte, kein Muss. Bringt dein Malteser als Erwachsener plötzlich 6 oder 7 Kilo auf die Waage, ist das entweder deutliches Übergewicht, das du mit dem Tierarzt angehen solltest, oder ein Hinweis darauf, dass ein größerer Mischlingsanteil im Spiel ist. Bei einem so leichten Hund macht schon ein halbes Kilo zu viel einen großen Unterschied für die Gelenke.

Malteser-Gewicht vom Welpen bis ausgewachsen

So entwickelt sich das Gewicht deines Malteser-Welpen bis zum ausgewachsenen Hund von 3 bis 4 Kilo.

2 Monateca. 1,1 bis 1,7 kg
3 Monateca. 1,4 bis 1,8 kg
6 Monateca. 2,5 bis 3,2 kg
ausgewachsen (ab 12 Monaten)3 bis 4 kg

Widerristhöhe 20 bis 25 cm, voll ausgewachsen mit etwa 12 bis 13 Monaten. Deutlich über 4 kg deutet auf Übergewicht oder einen Mischlingsanteil hin.

Was kostet ein Malteser im Monat?

Neben dem Anschaffungspreis von rund 1.000 bis 1.500 Euro solltest du beim Malteser mit etwa 85 bis 200 Euro laufenden Kosten pro Monat rechnen. Ein Posten macht ihn dabei teurer als viele ähnlich kleine Rassen: der Hundefriseur. Alle 6 bis 8 Wochen rund 40 bis 70 Euro summieren sich übers Jahr spürbar, und dieser Termin ist beim Malteser kein Luxus, sondern Pflicht.

Dazu kommen die üblichen Posten: Futter (moderate 30 bis 70 Euro im Monat), Tierarzt-Vorsorge, eine Hundehaftpflicht ab rund 3,35 Euro im Monat und optional eine OP- oder Krankenversicherung. Nicht vergessen: die Hundesteuer. In Berlin zahlst du für den ersten Hund 120 Euro im Jahr, also 10 Euro im Monat, in vielen anderen Städten liegt sie ähnlich. Über ein ganzes Hundeleben von 12 bis 15 Jahren summieren sich Anschaffung, Pflege, Futter und Tierarzt schnell auf 15.000 bis 25.000 Euro. Kein teures Hobby im einzelnen Monat also, aber die Fellpflege solltest du von Anfang an ehrlich einkalkulieren.

Was dich ein Malteser kostet

Die Anschaffung ist nur der Anfang, teuer machen den Malteser vor allem der Hundefriseur und die Jahre.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.000 bis 1.500 Euro, mit Papieren teils bis 2.500 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 200 bis 400 Euro (weiches Geschirr, Körbchen, Napf, Bürste, Pflegeset)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 85 bis 200 Euro inkl. Futter, Versicherung und Friseur-Anteil
  • Rücklage Tierarzt: jährlicher Check ab rund 100 Euro, dazu Rücklage für Zahn-OP und Notfälle
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 15 Jahre rund 15.000 bis 25.000 Euro

Häufige Fragen zum Malteser

Hier findest du die Antworten auf die Fragen, die uns zum Malteser am häufigsten erreichen. Bleibt danach noch etwas offen, schreib uns einfach, wir helfen dir gern weiter.

Gibt es braune oder beige Malteser?
Nein, reinrassige Malteser sind laut FCI-Standard immer reinweiß. Bräunliche Verfärbungen kommen fast immer von Tränensteinen, von Futter- und Speichelresten im Fell oder deuten auf einen Malteser-Mix hin. Ein seltener brauner Malteser vom Züchter ist ein Warnsignal, kein Glücksfall.
Wie alt wird ein Malteser?
Im Schnitt 12 bis 15 Jahre, mit guter Pflege und regelmäßiger Vorsorge auch älter. Achte besonders auf die Zähne und ein gesundes Gewicht, das verlängert die gesunden Jahre spürbar.
Haart ein Malteser und ist er für Allergiker geeignet?
Der Malteser haart kaum, weil ihm die Unterwolle fehlt, und verliert wenig Fell. Garantiert allergikergeeignet ist er trotzdem nicht, denn Allergene stecken auch in Hautschuppen und Speichel. Teste deine Reaktion vor dem Kauf mehrmals an genau diesem Hund.
Wie lange kann ein Malteser allein bleiben?
Ein erwachsener, gut trainierter Malteser sollte regelmäßig nicht länger als vier bis fünf Stunden allein sein. Er hängt sehr an seinen Menschen und neigt zu Trennungsstress, deshalb musst du das Alleinbleiben von klein auf geduldig üben.
Wie schwer und wie groß wird ein Malteser?
Ein ausgewachsener Malteser wiegt nur 3 bis 4 Kilo und wird 20 bis 25 cm groß. Wiegt er deutlich mehr, etwa 6 oder 7 Kilo, steckt meist Übergewicht oder ein Mischlingsanteil dahinter.
Wie oft muss ein Malteser zum Hundefriseur?
Etwa alle 6 bis 8 Wochen, damit das lange Fell nicht verfilzt. Ein Termin kostet je nach Stadt rund 40 bis 70 Euro, dazwischen bürstest du täglich selbst.

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