Havaneser: Charakter, Pflege, Größe und Kosten im Überblick

Havaneser: Charakter, Pflege, Größe und Kosten im Überblick

Havaneser im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 13 bis 15 Jahre (teils bis 16)
  • Ausgewachsen: mit 12 bis 13 Monaten
  • Größe: 23 bis 27 cm
  • Gewicht: 4 bis 7,5 kg (Rüden bis 8 kg)
  • Charakter: freundlich, verspielt, anhänglich, aufgeweckt
  • Herkunft: Kuba
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Havaneser? Das Kurzportrait

Der Havaneser ist ein kleiner, fröhlicher Begleithund von der Karibikinsel Kuba, wo er als Nationalhund gilt und zur Familie der Bichons gehört. Er wird nur 23 bis 27 cm groß, wiegt 4 bis 7,5 kg und passt zu Familien, Singles und aktiven Senioren, die viel Zeit mit ihrem Hund verbringen und Freude an der Fellpflege haben. Wenn du dagegen täglich viele Stunden außer Haus bist oder einen absolut pflegeleichten Hund ohne Bürste suchst, ist der Havaneser die falsche Wahl, denn sein langes Haar will täglich gepflegt werden und Alleinsein fällt ihm schwer.

Seinen Namen verdankt er gleich doppelt der Insel: der Hauptstadt Havanna und der tabakbraunen Havannafarbe, die viele dieser Hunde tragen. Wir bei KiezDogs erleben ihn als unkomplizierten, menschenbezogenen Charakter mit drei ehrlichen Baustellen, die wir hier offen durchgehen: die aufwendige Fellpflege, seine Neigung zu Trennungsstress und ein paar rassetypische Gesundheitsthemen, die du kennen solltest.

Wie tickt ein Havaneser im Alltag?

Freundlich, aufgeweckt und verspielt, dazu neugierig und sehr auf seine Menschen bezogen: Der Havaneser ist ein klassischer Gesellschaftshund, der am liebsten überall dabei ist. Fremden gegenüber zeigt er sich meist offen, mit anderen Hunden und sogar Katzen versteht er sich bei guter Sozialisierung problemlos. Aggression ist ihm fremd, deshalb steht sie in unserem Steckbrief auch ganz unten.

Wachsam ist er trotzdem: Klingelt es an der Tür, meldet er das zuverlässig. Ein Dauerkläffer ist er aber nicht, solange du ihm früh beibringst, dass er sich nach der Meldung wieder beruhigen darf. Sein anhängliches Wesen hat eine Kehrseite, die du einplanen solltest: Er möchte Anschluss und wird schnell unglücklich, wenn er oft allein ist. Dazu weiter unten mehr. Gibst du ihm Nähe und Beschäftigung, bekommst du einen fröhlichen, anpassungsfähigen Hund, der sich fast jeder Lebenslage fügt.

Wie erziehst du einen Havaneser?

Mit Geduld, Konsequenz und viel Lob, denn der Havaneser lernt schnell und will gefallen. Er ist intelligent und arbeitet gern mit dir zusammen, reagiert aber empfindlich auf harschen Ton. Setz von Anfang an auf positive Verstärkung mit Stimme, Spiel und Leckerli, dann hast du einen motivierten Schüler.

Zwei Punkte verdienen bei dieser Rasse besondere Aufmerksamkeit:

  • Frühe Sozialisierung: Zeig dem Welpen in den ersten Monaten ruhig und dosiert viele Alltagssituationen, andere Hunde, Menschen, Geräusche und Untergründe. Das legt den Grundstein für einen gelassenen erwachsenen Hund.
  • Stubenreinheit braucht Geduld: Kleine Rassen haben eine kleine Blase, plane also anfangs viele Gänge nach draußen und lobe jeden Treffer sofort.

Weil der Havaneser so gern kooperiert, schleichen sich Fehler oft aus Nachsicht ein, er ist charmant und weiß das einzusetzen. Bleib freundlich bei deinen Regeln, dann bekommst du einen höflichen, gut erzogenen Begleiter, der dich versteht.

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Wie pflegst du das lange Havaneser-Fell?

Beim Havaneser steckt der ganze Aufwand im Fell: Sein langes, weiches und leicht welliges Deckhaar hat kaum Unterwolle, verfilzt aber schnell und will täglich durch die Bürste. Planst du diese Viertelstunde am Tag nicht ein, bilden sich in kurzer Zeit schmerzhafte Knoten dicht an der Haut.

So sieht die Routine konkret aus:

  • Bürste täglich mit einem groben Metallkamm und einer Zupfbürste Schicht für Schicht bis auf die Haut.
  • Kontrolliere zuerst die Problemzonen: hinter den Ohren, an Achseln, Leisten und dort, wo ein Geschirr aufliegt.
  • Bade ihn nur bei Bedarf alle paar Wochen mit mildem Hundeshampoo und föhne das Fell danach durch.
  • Wisch die Augenpartie täglich mit einem feuchten, fusselfreien Tuch, das beugt braunen Tränenflecken vor.

Ohren, Krallen und Zähne gehören ebenfalls dazu. Weil der Havaneser Schlappohren hat, staut sich darunter leicht Feuchtigkeit, kontrolliere sie deshalb wöchentlich. Die Krallen kürzt du etwa alle vier bis sechs Wochen, und die Zähne putzt du möglichst täglich, denn kleine Rassen neigen früh zu Zahnstein. Manche Halter lassen das Fell zusätzlich alle paar Monate in Form schneiden, ein Muss ist das aber nicht.

Deine Havaneser-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Täglich bürsten: Arbeite dich mit grobem Metallkamm und Zupfbürste Schicht für Schicht bis auf die Haut vor, sonst verfilzt das lange Haar.
  • Problemzonen zuerst: Kontrolliere hinter den Ohren, an Achseln, Leisten und überall dort, wo das Geschirr aufliegt.
  • Baden bei Bedarf: Wasch ihn nur alle paar Wochen mit mildem Hundeshampoo und föhne das Fell danach gründlich durch.
  • Augen täglich reinigen: Wisch die Augenpartie mit einem feuchten, fusselfreien Tuch ab, so beugst du braunen Tränenflecken vor.
  • Ohren wöchentlich prüfen: Unter den Schlappohren staut sich leicht Feuchtigkeit, kontrolliere sie deshalb einmal pro Woche.
  • Krallen und Zähne: Kürze die Krallen alle vier bis sechs Wochen und putze die Zähne möglichst täglich gegen Zahnstein.

Wie viel Bewegung und Beschäftigung braucht ein Havaneser?

Rund 30 bis 60 Minuten Bewegung am Tag reichen dem Havaneser, viel wichtiger ist ihm aber die Arbeit für den Kopf. Er ist ein aufgeweckter kleiner Hund, der schnell lernt und sich langweilt, wenn nur die Runde um den Block auf dem Programm steht. Kilometer zum Auspowern braucht er nicht, dafür Aufgaben, die ihn denken lassen.

Das lastet ihn wirklich aus:

  • Tricktraining und kleine Kunststücke, für die der Havaneser bekannt ist, früher trat er sogar als Zirkushund auf.
  • Intelligenz- und Schnüffelspiele, bei denen er sein Futter suchen darf, statt es aus dem Napf zu bekommen.
  • Hundesport für Kleinhunde wie Dog-Dancing oder Agility mit niedrigen Hürden.

Für die täglichen Runden lohnt sich ein gut sitzendes Geschirr. Der Havaneser hat einen zierlichen Brustkorb und eine empfindliche Luftröhre, ein Geschirr verteilt den Zug breit statt auf den Hals, und weiches Material schont sein langes Fell an Brust und Achseln. Worauf es bei der Passform ankommt, liest du im Ratgeber Hundegeschirr für kleine Hunde, passende Modelle findest du in unserer Geschirr-Kollektion.

Wie viel Futter braucht ein Havaneser pro Tag?

Ein ausgewachsener Havaneser frisst grob rund 2 Prozent seines Körpergewichts an energiedichtem Trockenfutter, also je nach Gewicht etwa 70 bis 150 Gramm am Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Die genaue Menge steht auf deiner Futterpackung und hängt von Kaloriengehalt, Alter und Aktivität ab. Als Startpunkt kannst du dich an dieser Tabelle orientieren:

  • ca. 4 kg: Trockenfutter pro Tag ca. 70 bis 90 g, Mahlzeiten 2
  • ca. 5 kg: Trockenfutter pro Tag ca. 90 bis 110 g, Mahlzeiten 2
  • ca. 6 kg: Trockenfutter pro Tag ca. 100 bis 130 g, Mahlzeiten 2
  • ca. 7 kg: Trockenfutter pro Tag ca. 120 bis 150 g, Mahlzeiten 2

Welpen und Junghunde brauchen anteilig mehr Energie und kleinere Portionen: Ein Welpe bekommt drei bis vier Mahlzeiten am Tag, ab dem fünften bis sechsten Monat reduzierst du langsam auf zwei. Fütterst du Nassfutter, liegt die Grammzahl deutlich höher, weil der Wasseranteil größer ist.

Achte auf die Figur statt nur auf die Waage, denn beim Havaneser verschwindet die Taille leicht unter dem langen Fell. Mach regelmäßig den Rippen-Test: Die Rippen sollten unter leichtem Fingerdruck spürbar, aber nicht sichtbar sein. Leckerli zählen mit und sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tagesration ausmachen.

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Welche rassetypischen Krankheiten hat der Havaneser?

Der Havaneser gilt als robuste, langlebige Rasse mit vergleichsweise wenigen Erbkrankheiten, ein paar rassetypische Themen solltest du aber kennen und beim Züchter gezielt ansprechen. Die wichtigsten sind:

  • Patellaluxation: Die Kniescheibe rutscht aus ihrer Führung, das häufigste orthopädische Problem kleiner Rassen. Ein Zeichen ist kurzes Hüpfen oder das Nachziehen eines Hinterlaufs.
  • Augenerkrankungen: Progressive Retinaatrophie (PRA) und Katarakt (Grauer Star) kommen vor und können im Verlauf zur Erblindung führen. Ein Gentest und eine Augenuntersuchung der Elterntiere geben Sicherheit.
  • Lebershunt: Eine angeborene Fehlleitung von Blut an der Leber vorbei, die vor allem kleine Rassen betrifft und früh auffallen sollte.
  • Herz: Erkrankungen der Mitralklappe treten eher im höheren Alter auf, ein jährliches Abhören gehört deshalb dazu.
  • Chondrodysplasie und Taubheit: Beides ist selten, in einzelnen Linien aber bekannt.

Dein bester Schutz ist ein Züchter, der die Elterntiere untersuchen lässt. Lass dir Patella-Befund, PRA-Gentest, Augenuntersuchung und Herzkontrolle zeigen. Mit guter Vorsorge, einem jährlichen Check-up und einem Blick aufs Gewicht wird ein Havaneser oft 13 bis 15 Jahre alt, manche erreichen sogar 16.

Wie lange kann ein Havaneser allein bleiben?

Ein erwachsener, gut trainierter Havaneser sollte regelmäßig nicht länger als vier bis sechs Stunden allein bleiben, und Alleinsein muss er von klein auf in winzigen Schritten lernen. Diese menschenbezogene Rasse neigt zu Trennungsstress, der sich in Bellen, Unsauberkeit oder zerkauten Gegenständen zeigt. Zwing ihm das Alleinsein nie in großen Sprüngen auf, sondern baue es geduldig auf:

1. Starte mit Sekunden: Geh aus dem Raum, komm sofort zurück und belohne ruhig. 2. Steigere auf ein bis zwei Minuten, etwa die Zeit, um den Müll rauszubringen. 3. Dehne langsam auf 10, dann 20, dann 30 Minuten aus, immer in kleinen Schritten. 4. Mach kein großes Theater aus Abschied und Rückkehr, verhalte dich betont beiläufig.

Sorge vor jeder längeren Abwesenheit dafür, dass dein Hund gelöst und ausgelastet ist, ein müder Havaneser bleibt entspannter zurück. Zeigt er trotz Training echte Panik, Dauerbellen oder Zerstörung, hol dir früh einen Hundetrainer dazu, statt es auszusitzen. Trennungsangst wird ohne Hilfe selten von allein besser.

Ist der Havaneser ein guter Familien- und Anfängerhund?

Ja, der Havaneser ist einer der unkompliziertesten Begleithunde für Einsteiger und Familien, solange du Zeit für Fellpflege und Nähe mitbringst. Er ist kinderlieb, geduldig und passt sich Wohnung, Haus, Stadt oder Land mühelos an. Für sehr kleine Kinder gilt die übliche Regel: Der zierliche Hund ist kein Spielzeug und braucht seine Ruhezonen.

Wenn du zwischen den kleinen Bichons schwankst, hilft dir dieser Vergleich:

  • Havaneser: Gewicht 4 bis 7,5 kg, Fell lang, seidig, viele Farben, Typisch lebhaft, verspielt
  • [Malteser](/blogs/hunderatgeber/malteser): Gewicht 3 bis 4 kg, Fell lang, seidig, reinweiß, Typisch anhänglich, sensibel
  • [Bichon Frisé](/blogs/hunderatgeber/bichon-frise): Gewicht 5 bis 8 kg, Fell lockig, weiß, wird geschoren, Typisch fröhlich, robust
  • [Bologneser](/blogs/hunderatgeber/bologneser): Gewicht 2,5 bis 4 kg, Fell weiß, flockig, Typisch ruhig, sehr anhänglich

Ein Wort zum Thema Allergie: Der Havaneser haart wenig und gilt als relativ allergikerfreundlich, hypoallergen im Sinne von garantiert reaktionsfrei ist aber kein Hund. Allergene stecken auch in Hautschuppen und Speichel. Verbringe vor der Entscheidung mehrfach Zeit mit genau diesem Hund und teste deine Reaktion ehrlich.

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Wie groß und schwer wird ein Havaneser?

Ein ausgewachsener Havaneser misst 23 bis 27 cm Widerristhöhe, ideal sind laut FCI-Standard 24 bis 26 cm, und wiegt zwischen 4 und 7,5 kg. Rüden werden mit bis zu 8 kg etwas schwerer und kräftiger, Hündinnen bleiben mit 4 bis 7 kg zierlicher. Seine Endgröße erreicht er früh: Das meiste Wachstum ist mit 8 bis 10 Monaten durch, voll ausgewachsen ist er spätestens mit 12 bis 13 Monaten.

Diese Richtwerte helfen dir, das Wachstum deines Welpen einzuordnen. Weil jeder Hund individuell wächst, sind es Orientierungswerte, keine festen Vorgaben:

  • 8 Wochen: Rüde (ca.) 0,9 bis 1,4 kg, Hündin (ca.) 0,8 bis 1,2 kg
  • 3 Monate: Rüde (ca.) 1,8 bis 2,8 kg, Hündin (ca.) 1,5 bis 2,4 kg
  • 6 Monate: Rüde (ca.) 3,5 bis 5,5 kg, Hündin (ca.) 3,0 bis 4,8 kg
  • 8 Monate: Rüde (ca.) 4,5 bis 7 kg, Hündin (ca.) 3,8 bis 6 kg
  • 12 Monate: Rüde (ca.) 5 bis 8 kg, Hündin (ca.) 4 bis 7 kg

Liegt dein Havaneser deutlich außerhalb dieser Spanne, sprich mit deinem Tierarzt über Futtermenge und Entwicklung, statt selbst zu raten.

Havaneser-Größe: Rüde und Hündin

Rüden werden etwas schwerer und kräftiger, Hündinnen bleiben zierlicher.

Hündin (ausgewachsen)ca. 4 bis 7 kg, 23 bis 26 cm
Rüde (ausgewachsen)ca. 5 bis 8 kg, 24 bis 27 cm

Seine Endgröße erreicht der Havaneser früh, mit 8 bis 10 Monaten ist das meiste Wachstum durch.

Was kostet ein Havaneser in Anschaffung und Unterhalt?

Ein Havaneser-Welpe vom seriösen Züchter kostet 2026 meist 1.200 bis 2.000 Euro, gefragte Linien mit umfangreichen Gesundheitstests liegen teils bei 2.500 bis 2.800 Euro. Sei misstrauisch bei Angeboten deutlich unter 1.200 Euro, dahinter stecken oft Vermehrer ohne echte Gesundheitsvorsorge. Aus dem Tierschutz kommt ein Havaneser gegen eine Schutzgebühr von rund 250 bis 400 Euro zu dir.

Der Kaufpreis ist aber nur der Anfang. Diese laufenden Posten solltest du einplanen:

  • Futter: rund 30 bis 50 Euro im Monat für gute Qualität.
  • Hundehaftpflicht: ab etwa 40 bis 60 Euro im Jahr, eine OP- oder Krankenversicherung kostet deutlich mehr.
  • Hundesteuer: je nach Gemeinde rund 60 bis 150 Euro im Jahr.
  • Tierarzt: Jahresimpfung etwa 50 bis 60 Euro, dazu Entwurmung und Parasitenschutz, plus eine Rücklage für Krankheiten.

Unterm Strich landest du bei laufenden Kosten von realistisch 100 bis 200 Euro im Monat. Über ein Hundeleben von 13 bis 15 Jahren summiert sich das schnell auf einen deutlich fünfstelligen Betrag, den du von Anfang an einkalkulieren solltest.

Was dich ein Havaneser kostet

Der Kaufpreis ist nur der Anfang, über die Jahre machen die laufenden Kosten den größeren Teil aus.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.200 bis 2.000 Euro, teils bis 2.800 Euro
  • Erstausstattung: einmalig rund 200 bis 400 Euro (Geschirr, Körbchen, Napf, Pflegeset)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 100 bis 200 Euro (Futter, Pflege, Versicherung, Steuer)
  • Rücklage Tierarzt: Jahresimpfung 50 bis 60 Euro plus Rücklage für Krankheiten
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 13 bis 15 Jahre ein deutlich fünfstelliger Betrag

Häufige Fragen zum Havaneser

Hier findest du kurze Antworten auf die Fragen, die uns zum Havaneser am häufigsten erreichen. Bleibt danach noch etwas offen, schreib uns gern, wir helfen dir weiter.

Ist der Havaneser für Allergiker geeignet?
Er haart wenig und gilt als relativ allergikerfreundlich, ein garantiert hypoallergener Hund ist er aber nicht. Allergene sitzen auch in Hautschuppen und Speichel. Teste deine Reaktion, indem du vor dem Kauf mehrfach Zeit mit genau diesem Hund verbringst.
Bellt ein Havaneser viel?
Er ist wachsam und meldet Besuch zuverlässig, ein Dauerkläffer ist er aber nicht. Mit früher Erziehung, genug Beschäftigung und ruhigem Training bleibt das Bellen im Rahmen. Viel Gebell entsteht meist aus Langeweile oder aus Stress beim Alleinsein.
Wie alt wird ein Havaneser?
Im Schnitt 13 bis 15 Jahre, mit guter Pflege, Bewegung und regelmäßiger Vorsorge erreichen manche sogar 16 Jahre. Kleine Rassen werden im Durchschnitt älter als große Hunde.
Ist der Havaneser ein Anfängerhund?
Ja, sein freundliches und lernwilliges Wesen macht ihn gut für Einsteiger geeignet. Voraussetzung ist, dass du Zeit für die tägliche Fellpflege hast und ihn nicht stundenlang allein lässt.
Wann ist ein Havaneser ausgewachsen?
Das meiste Wachstum ist mit 8 bis 10 Monaten abgeschlossen, seine endgültige Größe und sein Gewicht erreicht er spätestens mit 12 bis 13 Monaten. Danach verändert sich vor allem noch das Fell.

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