Foxterrier: Wesen, Pflege und Haltung ehrlich erklärt

Drahthaar-Foxterrier mit drahtigem Fell steht aufmerksam auf einer grünen Wiese

Foxterrier im Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Ausgewachsen: mit 9 bis 12 Monaten
  • Größe: 33 bis 41 cm
  • Gewicht: 6 bis 9 kg
  • Charakter: mutig, intelligent, lebhaft, wachsam, eigensinnig
  • Herkunft: England, im 19. Jh. zur Fuchsjagd gezüchtet
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Foxterrier? Das Kurzportrait

Der Foxterrier ist ein kleiner, drahtiger Jagdterrier aus England, den es in zwei Varianten gibt: als Glatthaar und als Drahthaar. Er ist mutig, blitzgescheit und randvoll mit Energie und passt zu aktiven, hundeerfahrenen Menschen, die ihm täglich mehrere Stunden Bewegung und Kopfarbeit bieten. Wenn du einen ruhigen Couch-Hund suchst, viel unterwegs bist oder zum ersten Mal einen Hund hältst, ist der Foxterrier die falsche Wahl. Sein Jagdtrieb ist stark, er bellt gern und lässt sich von einem Nein nicht leicht beeindrucken.

Sein Ruf als fröhlicher Familienhund stimmt, verdient aber ein paar ehrliche Fußnoten. Wir bei KiezDogs erleben ihn als temperamentvollen Charakterkopf mit drei realen Baustellen: dem ausgeprägten Jagdtrieb, der Bellfreude und dem hohen Auslastungsbedarf. Wenn du diese drei Punkte ernst nimmst und mit Konsequenz führst, bekommst du einen treuen, unermüdlichen Begleiter. Genau diese Themen gehen wir hier offen durch.

Glatthaar oder Drahthaar? Welcher Foxterrier zu dir passt

Beide sind im Charakter derselbe Hund, der Unterschied steckt fast nur im Fell und im Pflegeaufwand. Der Glatthaar-Foxterrier trägt ein kurzes, dichtes und glattes Fell, das du mit ein- bis zweimal Bürsten pro Woche im Griff hast. Der Drahthaar-Foxterrier hat ein hartes, drahtiges Deckhaar mit dichter Unterwolle, das zwei- bis dreimal im Jahr getrimmt werden muss, damit die typische Struktur und Farbe erhalten bleiben. Beide gehören zur FCI-Gruppe 3, den Terriern, und sind als eigene Standards anerkannt.

So triffst du deine Wahl:

  • Glatthaar: pflegeleichter, haart im Fellwechsel aber sichtbarer, die kurzen Härchen setzen sich gern in Textilien fest. Gut, wenn du wenig Zeit fürs Fell hast.
  • Drahthaar: kaum Haarverlust im Alltag, dafür Trimm-Termine oder Trimmen von Hand. Gut, wenn du den Pflegeaufwand nicht scheust und weniger Haare in der Wohnung möchtest.

Im Wesen nehmen sich die beiden nichts: gleich mutig, gleich lebhaft, gleich jagdlich. Übrigens gingen aus dem alten Foxterrier-Schlag später eigene Rassen wie der Jack Russell Terrier und der Parson Russell Terrier hervor, die ihm im Temperament bis heute ähneln.

Wie tickt ein Foxterrier im Alltag?

Selbstbewusst, furchtlos und ständig auf Empfang, dazu klug genug, um dich regelmäßig auszutricksen. Der Foxterrier gehört zu den lebhaftesten Hunden überhaupt und ist kein ruhiger Begleiter, sondern ein Terrier durch und durch: wachsam, mutig bis zur Tollkühnheit und mit einem eigenen Kopf. Er meldet zuverlässig, was in seinem Revier passiert, und geht Konflikten selten aus dem Weg.

Zu diesem Temperament gehört eine klare Ansage: Der Foxterrier ist kein Anfängerhund. Sein Eigensinn heißt nicht, dass er dumm wäre, im Gegenteil. Er versteht dich sehr gut, entscheidet aber gern selbst, ob er mitmacht. Bekommt er zu wenig Führung und Auslastung, sucht er sich seine eigene Beschäftigung, und die fällt selten in deinem Sinne aus.

Kindern gegenüber ist er meist aufgeschlossen und verspielt, für ein ruhiges Kuscheltier taugt der quirlige Wirbelwind aber nicht. Wenn du ihm klare Regeln, viel Bewegung und eine faire, konsequente Hand gibst, bekommst du einen loyalen, humorvollen Hund, der dich jahrelang auf Trab hält.

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Drahthaar-Foxterrier mit drahtigem Fell steht aufmerksam auf einer grünen Wiese Drahthaar-Foxterrier mit drahtigem Fell steht aufmerksam auf einer grünen Wiese

Wie pflegst du das Fell? Muss der Drahthaar getrimmt werden?

Die Fellpflege hängt davon ab, welche Variante bei dir einzieht, der Rest der Routine ist bei beiden gleich. Den Glatthaar bürstest du ein- bis zweimal pro Woche, in der Fellwechselzeit im Frühjahr und Herbst öfter, um die losen Haare herauszuholen. Der Drahthaar braucht mehr: Sein hartes Fell wird nicht geschoren, sondern getrimmt. Das heißt, die abgestorbenen Haare werden von Hand oder mit dem Trimmmesser herausgezupft. Scheren würde die Struktur weich machen und die Farbe ausbleichen.

So sieht die Routine konkret aus:

  • Drahthaar trimmen: etwa zwei- bis dreimal im Jahr, entweder beim Hundefriseur für rund 40 bis 70 Euro pro Termin oder selbst, wenn du es dir zeigen lässt.
  • Krallen: alle 3 bis 4 Wochen kontrollieren und kürzen, sobald du sie auf dem Fliesenboden klicken hörst.
  • Zähne: mehrmals pro Woche putzen, besser täglich, mit Hundezahnpasta, denn Zahnstein ist auch bei kleinen Terriern ein Thema.
  • Ohren: einmal pro Woche kontrollieren und bei Bedarf mit einem milden Ohrreiniger säubern.
  • Baden: nur, wenn er sich wirklich eingesaut hat, sonst leidet die schützende Fettschicht der Haut.

Beide Varianten sind insgesamt unkompliziert im Haar, der Drahthaar kostet dich nur ein paar Trimm-Termine mehr im Jahr.

Deine Foxterrier-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Glatthaar bürsten: Bürste den Glatthaar ein- bis zweimal pro Woche, in der Fellwechselzeit im Frühjahr und Herbst häufiger.
  • Drahthaar trimmen: Lass den Drahthaar zwei- bis dreimal im Jahr trimmen, also zupfen statt scheren, damit die harte Fellstruktur bleibt.
  • Krallen kürzen: Kontrolliere die Krallen alle 3 bis 4 Wochen und kürze sie, sobald du sie auf dem Boden klicken hörst.
  • Zähne putzen: Putz die Zähne mehrmals pro Woche, besser täglich, mit Hundezahnpasta gegen Zahnstein.
  • Ohren checken: Schau einmal pro Woche in die Ohren und säubere sie bei Bedarf mit einem milden Ohrreiniger.
  • Selten baden: Bade ihn nur, wenn er wirklich dreckig ist, sonst leidet die schützende Fettschicht der Haut.

Wie viel Bewegung und Beschäftigung braucht ein Foxterrier?

Reichlich, und zwar körperlich und im Kopf. Ein Foxterrier braucht mehrere Stunden Bewegung am Tag, viele Halter fahren mit zwei bis drei ausgedehnten Runden gut. Mit reinem Gassigehen ist es aber nicht getan, dieser helle Kopf will Aufgaben. Unterforderst du ihn, bekommst du Zerstörung und Dauerbellen.

So sieht eine gute Woche aus:

  • Täglich: zwei bis drei längere Spaziergänge, dabei Schnüffelstrecken und Freilauf an sicheren Orten einbauen.
  • Mehrmals pro Woche: Kopfarbeit über Suchspiele, Nasenarbeit, Tricktraining oder Futterdummies im Garten.
  • Ein bis zwei feste Termine: ein Hundesport, der zu seinem Körperbau passt, etwa Agility, Flyball oder Obedience. Der wendige, schnelle Foxterrier blüht dabei auf.

Weil er an der Leine gern mal Vollgas gibt, sobald etwas Interessantes auftaucht, lohnt sich ein gut sitzendes Brustgeschirr statt eines Halsbands. Es verteilt den Zug auf den Brustkorb und schont den Hals deines kompakten Terriers, wenn er in die Leine springt. Welche Modelle für einen 6 bis 9 kg schweren Hund passen, liest du im Hundegeschirr für kleine Hunde und in unserer Geschirr-Kollektion.

Bellt der Foxterrier viel und wie stark ist der Jagdtrieb?

Der Foxterrier kann bellfreudig sein und einen starken Jagdtrieb mitbringen. Häufiges Bellen hat aber nicht immer mit Unterforderung zu tun. Beobachte die Auslöser und berücksichtige auch Unsicherheit, Trennungsstress oder gesundheitliche Beschwerden. Mehr Bewegung allein löst das Problem nicht zuverlässig.

Beim Jagdtrieb gilt: Ein Foxterrier wurde gezüchtet, um selbstständig dem Fuchs in den Bau zu folgen, dieses Erbe schaltest du nicht ab. Draußen sieht er Kaninchen, Eichhörnchen und manchmal auch Katzen als Beute, wenn er es nicht früh anders gelernt hat. Was hilft:

  • Übe den Rückruf von klein auf und immer mit hoher Belohnung, damit du im Ernstfall gegen den Reiz ankommst.
  • Baue Antijagd-Training auf, bei dem er lernt, den Reiz bei dir zu melden, statt loszurennen.
  • Nutze eine Schleppleine in reizreicher Umgebung, solange der Rückruf noch nicht sicher sitzt.
  • Lastet ihn kontrolliert jagdlich aus, etwa mit Dummyarbeit, dann muss er es nicht heimlich tun.

Ehrlich gesagt bleibt ein sicherer Freilauf bei manchen Foxterriern ein lebenslanges Projekt. Katzen im eigenen Haushalt klappen nur, wenn er von Welpe an mit ihnen aufgewachsen ist.

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Wie erziehst du einen Foxterrier und ist er ein Anfängerhund?

Konsequent, fair und mit Humor, denn gegen einen Foxterrier kommst du mit Härte nicht an, mit Planlosigkeit aber auch nicht. Er lernt schnell, testet Grenzen genauso schnell und merkt sich sofort, wenn ein Nein doch verhandelbar war. Deshalb gilt: Regeln von Anfang an klar setzen und für alle im Haushalt gleich halten.

Setz auf positive Verstärkung mit Lob, Spiel und Leckerli und arbeite in kurzen, abwechslungsreichen Einheiten, sonst schaltet der kluge Kopf ab. Eine Welpen- und später Hundeschule ist bei dieser Rasse keine Kür, sondern hilft dir, den Terrier-Eigensinn früh in gute Bahnen zu lenken. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Alltagsreizen ist Pflicht, sonst wird aus Wachsamkeit schnell Kläfferei gegen alles Fremde.

Warum das ein Punkt für erfahrene Hände ist: Ein Foxterrier verzeiht Inkonsequenz nicht, er nutzt sie aus. Wenn du zum ersten Mal einen Hund hältst und dir trotzdem einen Foxterrier wünschst, hol dir von Beginn an einen guten Trainer dazu, dann kann es gutgehen.

Wie alt wird ein Foxterrier und welche Krankheiten hat er?

Der Foxterrier gilt als robuste, langlebige Rasse und wird im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt. Ganz frei von rassetypischen Risiken ist aber auch er nicht, und die solltest du kennen, bevor du dich für einen Welpen entscheidest:

  • Erbliche Ataxie und Myelopathie: Störungen des Nervensystems, für die es beim Züchter Gentests der Elterntiere gibt.
  • Linsenluxation und Katarakt (Grauer Star): Augenerkrankungen, die vor allem beim Glatthaar vorkommen und unbehandelt das Sehen kosten.
  • Erbliche Taubheit: kommt bei stark weiß gefärbten Terriern vor, ein BAER-Hörtest beim Züchter schafft Klarheit.
  • Harnleiterektopie: eine angeborene Fehlmündung, die sich durch Inkontinenz schon beim Welpen zeigt.
  • Beim Drahthaar zusätzlich seltene Erbleiden wie das Van-den-Ende-Gupta-Syndrom.

Dein bester Schutz ist die Wahl eines seriösen Züchters, der die passenden Gesundheitstests der Elterntiere offen vorlegt. Dazu kommen die üblichen Bausteine: ein jährlicher Check-up, Impfungen, Zeckenschutz, eine schlanke Figur und Bewegung, die zu Alter und Gelenken passt. Ein gut gepflegter Foxterrier bleibt oft bis ins hohe Alter erstaunlich fit und verspielt.

Ist der Foxterrier ein guter Familienhund?

Ja, der Foxterrier kann ein toller Familienhund sein, aber nur in der richtigen Familie. Er ist kinderlieb, verspielt und gern mittendrin und passt damit gut zu aktiven Familien mit älteren Kindern, die bei Bewegung und Spiel mitmachen. Für Haushalte mit sehr kleinen Kindern, die vor allem Ruhe brauchen, ist der temperamentvolle Wirbelwind weniger geeignet, und wie bei jedem Hund gilt: Hund und kleines Kind nie unbeaufsichtigt zusammenlassen.

Mit Kindern klappt das Zusammenleben am besten, wenn sie lernen, seine Grenzen zu achten, und er im Gegenzug feste Regeln und Ruhephasen kennt. Bei anderen Tieren wird es differenzierter: Mit einem Zweithund versteht er sich oft gut, gegenüber fremden Rüden kann er allerdings forsch auftreten. Katzen und Kleintiere sind wegen des Jagdtriebs heikel und funktionieren nur, wenn er von klein auf mit ihnen groß geworden ist. In der Wohnung halten lässt er sich durchaus, solange du ihm draußen genug Bewegung und Kopfarbeit gibst, denn ausgelastet ist er drinnen erstaunlich ruhig.

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Wie groß und schwer wird ein Foxterrier?

Der Foxterrier ist ein kleiner, aber kräftiger Hund. Rüden erreichen etwa 36 bis 41 cm Widerristhöhe, Hündinnen bleiben mit rund 33 bis 38 cm etwas kleiner. Beim Gewicht liegt die Rasse zwischen 6 und 9 kg, Rüden wiegen meist 7 bis 8,25 kg, Hündinnen ungefähr ein halbes Kilo weniger. Glatthaar und Drahthaar nehmen sich in der Größe kaum etwas, der Drahthaar wirkt durch sein Fell nur etwas voluminöser.

Ausgewachsen ist ein Foxterrier körperlich mit etwa 9 bis 12 Monaten, als kleine Rasse ist er also früh fertig. Im Kopf dauert es deutlich länger: Der pubertäre Draufgänger bleibt oft bis weit über ein Jahr hinaus ein flapsiger Teenager, der deine Konsequenz auf die Probe stellt. Lass dich davon nicht entmutigen, das legt sich mit Reife und klarer Führung.

Foxterrier-Größen im Vergleich

Rüden und Hündinnen unterscheiden sich leicht, Glatthaar und Drahthaar sind dagegen gleich groß.

Rüdeca. 36 bis 41 cm, 7 bis 8,25 kg
Hündinca. 33 bis 38 cm, gut ein halbes Kilo leichter

Körperlich ausgewachsen ist dein Foxterrier mit 9 bis 12 Monaten, im Kopf bleibt er deutlich länger Teenager.

Was kostet ein Foxterrier im Monat und über ein Hundeleben?

Ein Foxterrier ist in der Anschaffung kein teurer Hund, die laufenden Kosten summieren sich über ein Hundeleben aber ordentlich. Ein Welpe aus seriöser Zucht kostet rund 900 bis 1.800 Euro, reine Arbeits- und Jagdlinien liegen teils bei 1.200 bis 1.400 Euro. In diesem Preis stecken normalerweise Impfungen, Chip, Entwurmung und die Gesundheitschecks. Ist ein Welpe auffällig billig, ist das ein Warnsignal für unseriöse Herkunft.

Laufend solltest du mit diesen Posten rechnen:

  • Rund 20 bis 30 Euro im Monat für gutes Futter, bei einem so kleinen Hund ein überschaubarer Posten.
  • 10 bis 20 Euro monatlich als Rücklage für Tierarzt und Vorsorge, dazu eine extra Reserve für Notfälle.
  • Hundesteuer und Hundehaftpflicht hängen von den örtlichen beziehungsweise landesrechtlichen Regeln ab. Eine Haftpflicht ist sinnvoll, aber nicht für jeden Hund deutschlandweit gesetzlich vorgeschrieben. Prüfe die Anforderungen an deinem Wohnort und hole konkrete Versicherungsangebote ein.
  • Zubehör, Pflege und beim Drahthaar die Trimm-Termine mit ein paar Euro im Monat.

Unter dem Strich landest du bei etwa 100 bis 150 Euro im Monat. Dazu kommt die Erstausstattung mit Geschirr, Leine, Körbchen, Näpfen und Transportbox von einmalig rund 200 bis 400 Euro. Über ein ganzes Hundeleben von 12 bis 15 Jahren summiert sich das schnell auf gut 15.000 bis 25.000 Euro, Notfälle noch nicht eingerechnet.

Was dich ein Foxterrier kostet

Die Anschaffung ist günstig, über die Jahre machen die laufenden Kosten den größeren Teil aus.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 900 bis 1.800 Euro (Arbeitslinien teils 1.200 bis 1.400 Euro)
  • Erstausstattung: einmalig rund 200 bis 400 Euro (Geschirr, Leine, Körbchen, Näpfe, Box)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 100 bis 150 Euro (Futter, Steuer, Haftpflicht, Pflege)
  • Rücklage Tierarzt: 10 bis 20 Euro pro Monat, dazu eine Reserve für Notfälle
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 15 Jahre gut 15.000 bis 25.000 Euro

Häufige Fragen zum Foxterrier

Hier findest du die Antworten auf die Fragen, die uns zum Foxterrier am häufigsten erreichen. Bleibt danach noch etwas offen, schreib uns einfach, wir helfen dir gern weiter.

Ist der Foxterrier für Allergiker geeignet?
Nein, der Foxterrier ist kein klassischer Allergikerhund. Er haart je nach Variante moderat und gibt wie jeder Hund Hautschuppen und Speichel ab, die Reaktionen auslösen können. Wenn du empfindlich bist, verbring vor dem Kauf mehrfach Zeit mit genau diesem Hund und mach im Zweifel einen Allergietest.
Kann man einen Foxterrier in der Wohnung halten?
Ja, das geht, ist aber an eine Bedingung geknüpft: viel Bewegung und Kopfarbeit draußen. Ein ausgelasteter Foxterrier ist in der Wohnung erstaunlich ruhig, ein unterforderter macht sich durch Bellen und Unruhe bemerkbar. Ein Garten ersetzt die Auslastung nicht, er ist höchstens eine nette Zugabe.
Woran erkenne ich einen seriösen Foxterrier-Züchter?
Ein seriöser Züchter zeigt dir unaufgefordert die Gesundheitstests der Elterntiere, lässt dich zu Hause besuchen und zieht die Welpen im Haus bei der Mutterhündin auf. Er drängt dich nicht zum schnellen Kauf und nimmt den Hund im Notfall zurück. Papiere und eine Anbindung an den VDH gehören dazu, ein auffällig niedriger Preis ist ein Warnsignal.
Ist der Foxterrier ein Anfängerhund?
Eher nicht. Der Foxterrier braucht Konsequenz, viel Auslastung und ein gutes Management seines Jagdtriebs, das überfordert Ersthalter schnell. Wenn du unbedingt mit einem Foxterrier starten möchtest, hol dir von Anfang an einen erfahrenen Trainer an deine Seite.
Wie alt wird ein Foxterrier?
Ein Foxterrier wird im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt und gilt als robuste, langlebige Rasse. Mit guter Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmäßiger Vorsorge bleibt er oft bis ins hohe Alter fit und verspielt.
Über den Autor
Jeff · Gründer von KiezDogs
Jeff entwickelt in Berlin die Samtgeschirre von KiezDogs und schreibt hier alle Rassen- und Geschirr-Ratgeber selbst, inklusive der unbequemen Punkte. Mehr über Jeff

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