Chihuahua: Charakter, Kosten und Pflege ehrlich erklärt

Chihuahua: Charakter, Kosten und Pflege ehrlich erklärt

Chihuahua Steckbrief

  • Lebenserwartung: 12 bis 16 Jahre, oft bis 18
  • Ausgewachsen: mit 8 bis 12 Monaten
  • Größe: 15 bis 23 cm
  • Gewicht: 1,5 bis 3 kg
  • Charakter: lebhaft, mutig, anhänglich, wachsam
  • Herkunft: Mexiko
Bewegungsdrang
Familienhund
Aggressionspotenzial
Jagdtrieb

Was ist ein Chihuahua? Das Kurzportrait

Der Chihuahua ist die kleinste anerkannte Hunderasse der Welt: ein 1,5 bis 3 kg leichter, mutiger und sehr anhänglicher Begleithund aus Mexiko, der sich eng an eine Bezugsperson bindet. Er passt zu dir, wenn du viel Zeit zu Hause verbringst, ihm klare Regeln gibst und dich nicht von seiner Größe zu einem verwöhnten Handtaschenhund verleiten lässt. Falsch liegst du mit ihm, wenn du einen robusten Spielkameraden für wilde Kinder oder einen unkomplizierten Anfängerhund suchst, den du einfach nebenherlaufen lässt.

Sein Ruf als zitternder Taschenhund wird ihm nicht gerecht. Wir bei KiezDogs erleben den Chihuahua als selbstbewussten kleinen Charakterkopf mit drei ehrlichen Baustellen: seine engen Zähne, seine empfindliche Luftröhre und die Frage, ob aus ihm ein souveräner Hund oder ein nervöser Kläffer wird. Genau das entscheidest zu großen Teilen du.

Woher kommt der Chihuahua eigentlich?

Der Chihuahua stammt aus Mexiko und trägt den Namen des gleichnamigen Bundesstaats, in dem die ältesten Spuren der Rasse gefunden wurden. Als wahrscheinlicher Vorfahre gilt der Techichi, ein kleiner Haushund der Tolteken und später der Azteken, der dort als Begleiter diente und bei religiösen Ritualen dabei war. Offiziell führt der internationale Zuchtverband FCI den Chihuahua in Gruppe 9, Sektion 6, unter der Standardnummer 218.

Aus diesem alten Erbe erklärt sich einiges an seinem heutigen Wesen. Der Chihuahua war nie ein Arbeitshund für Feld oder Jagd, sondern von jeher ein enger Hausgenosse, der Nähe sucht. Bemerkenswert ist, dass der FCI-Standard ihn ausschließlich über das Gewicht definiert und keine feste Schulterhöhe vorschreibt. Zwei gesunde Chihuahuas dürfen also durchaus unterschiedlich hoch sein, solange das Gewicht im Rahmen bleibt.

Wie tickt ein Chihuahua im Alltag?

Lebhaft, mutig und felsenfest von sich überzeugt. Der Chihuahua hängt sehr an seiner Bezugsperson, beobachtet aufmerksam sein Umfeld und stellt sich notfalls auch vor einem dreimal so großen Hund breitbeinig auf. Diese Selbstüberschätzung ist charmant, kann im Alltag aber gefährlich werden, wenn du sie nicht früh in ruhige Bahnen lenkst.

Ihm hängt der Ruf des nervösen Kläffers an, und ganz von der Hand zu weisen ist er nicht. Chihuahuas bellen tatsächlich gern und laut, teils um ihr Revier zu verteidigen, teils aus schlichter Langeweile. Genauso hält sich das Vorurteil, die Rasse sei aggressiv. Beides ist aber selten angeboren und entsteht fast immer aus Verwöhnung und fehlender Erziehung. Ein Chihuahua, den du auf den Arm nimmst, sobald es brenzlig wird, lernt nie, Situationen selbst souverän einzuschätzen.

Behandelst du ihn dagegen wie einen richtigen Hund und nicht wie ein zerbrechliches Accessoire, bekommst du einen fröhlichen, wachsamen und überraschend robusten Begleiter, der auch längere Spaziergänge und Hundebegegnungen entspannt meistert.

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Wie pflegst du einen Chihuahua richtig?

Der Chihuahua ist beim Fell angenehm pflegeleicht, dafür brauchen seine Zähne deine volle Aufmerksamkeit. Beim Fell richtet sich die Routine nach der Haarlänge: Den kurzhaarigen Chihuahua bürstest du einmal pro Woche, den langhaarigen mehrmals wöchentlich, damit hinter den Ohren und an den Beinen nichts verfilzt. Gebadet wird nur bei echtem Bedarf mit einem milden Hundeshampoo.

Der wichtigste Punkt ist das Gebiss. In das sehr kleine Maul müssen dieselben 42 Zähne passen wie bei jedem anderen Hund, und dafür ist schlicht wenig Platz. Die Folge sind Engstände, Fehlstellungen sowie schnelle Zahnstein- und Plaquebildung. Beim Zahnwechsel bleiben außerdem oft Milchzähne stehen, statt auszufallen. So gehst du damit um:

  • Putze die Zähne möglichst täglich mit einer weichen Fingerbürste und Hundezahnpasta, mindestens aber dreimal pro Woche.
  • Kontrolliere bis etwa zum siebten Monat, ob ein Milchzahn neben dem neuen Zahn stehen bleibt, und lass ihn beim Tierarzt ziehen, wenn er nicht von selbst weicht.
  • Gib zusätzlich Kauartikel gegen Belag, aber nichts Steinhartes, das die zierlichen Zähne brechen könnte.

Die Krallen kürzt du alle vier bis sechs Wochen, weil sich der Leichtgewichtler auf der Straße kaum etwas abläuft. Die Ohren kontrollierst du wöchentlich. Und weil der Chihuahua fast kein wärmendes Unterfell hat und schnell friert, gehört im nasskalten Winter ein Hundemantel zur Ausstattung, der ihn wirklich warm hält.

Deine Chihuahua-Pflegeroutine auf einen Blick

  • Fell nach Haarlänge: Den Kurzhaar-Chihuahua bürstest du einmal pro Woche, den Langhaar mehrmals, damit hinter den Ohren nichts verfilzt.
  • Zähne täglich putzen: Das enge Gebiss setzt schnell Zahnstein an, putze möglichst täglich mit Fingerbürste und Hundezahnpasta.
  • Milchzähne kontrollieren: Prüfe bis etwa zum siebten Monat, ob ein Milchzahn stehen bleibt, und lass ihn im Zweifel beim Tierarzt ziehen.
  • Krallen kürzen: Alle vier bis sechs Wochen schneiden, weil sich der Leichtgewichtler auf der Straße kaum etwas abläuft.
  • Ohren checken: Einmal pro Woche kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig mit einem Ohrreiniger für Hunde säubern.
  • Kälteschutz im Winter: Ohne wärmendes Unterfell friert er schnell, im nasskalten Winter gehört ein Hundemantel zur Ausstattung.

Wie erziehst du einen Chihuahua und was hilft gegen das Bellen?

Mit Geduld, Konsequenz und der bewussten Entscheidung, ihn wie einen vollwertigen Hund zu behandeln. Die größte Fehlerquelle beim Chihuahua ist nicht Sturheit, sondern gut gemeinte Nachsicht: Was du einem 30-Kilo-Hund nie durchgehen ließest, wirkt beim Zwerg niedlich und wird deshalb toleriert. Genau daraus entstehen später Bellen, Zwicken und Unsicherheit.

Fang früh mit der Sozialisierung an. Dein Welpe sollte fremde Menschen, andere Hunde, Autos, Stadtlärm und ruhige Kinder kennenlernen, solange er noch unbefangen ist. Bleib dabei ruhig und klar, denn der Chihuahua liest deine Stimmung sehr genau und wird nervös, wenn du es bist.

Gegen das Bellen hilft, die Ursache zu treffen statt zu schimpfen:

  • Steckt Langeweile dahinter, hilft mehr Beschäftigung und Kopfarbeit.
  • Auf Klingel oder Fenster reagierst du mit ruhigem, wiederholtem Training und bleibst dabei selbst gelassen.
  • Plustert er sich bei Hundebegegnungen auf, lass ihn unten und führ ihn ruhig weiter, damit er lernt, dass du die Lage regelst.

Setze durchgehend auf Lob und Leckerli statt auf Härte. Gerät ein Chihuahua unter Druck, wird er ängstlich und gehorcht schlechter, und ein ängstlicher Hund bellt und schnappt dann sogar häufiger.

Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Chihuahua?

Deutlich mehr, als sein Ruf als Taschenhund vermuten lässt. Plane rund 60 Minuten Auslauf pro Tag ein, verteilt auf zwei bis drei kleinere Runden, dazu Kopfarbeit für den wachen Verstand. Ein Chihuahua, der nur getragen wird und nie richtig laufen darf, wird mit der Zeit zappeliger und lauter.

Weil er klein, klug und schnell gelangweilt ist, brauchst du neben den Spaziergängen etwas fürs Köpfchen:

  • Intelligenz- und Schnüffelspiele, bei denen er sich sein Futter erarbeitet.
  • Tricktraining in kurzen Einheiten von fünf bis zehn Minuten, das lastet ihn erstaunlich stark aus.
  • Kleine Suchaufgaben in der Wohnung für Regentage.

Ein Punkt ist für diese Rasse wichtiger als für fast jede andere: Führ deinen Chihuahua am Geschirr statt am Halsband. Kleinhunde wie er neigen zu einer empfindlichen Luftröhre und zum Trachealkollaps, und ein Halsband drückt bei jedem Zug genau auf diesen Kehlkopf, während ein gut sitzendes Geschirr den Zug auf den Brustkorb verteilt. Worauf es bei Passform und Größe für so einen Zwerg ankommt, liest du im Ratgeber Hundegeschirr für kleine Hunde.

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Wie fütterst du einen Chihuahua richtig?

Beim Futter zählt Qualität mehr als Menge, aufgeteilt auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Weil der Chihuahua so klein ist, frisst er absolut wenig, umso wichtiger ist die Qualität jedes Bissens. Ein energiedichtes Futter mit klar benanntem Fleischanteil und ohne unnötige Füllstoffe bildet die Basis.

Verteile die Tagesration auf mehrere Portionen. Welpen und sehr kleine Chihuahuas neigen zur Unterzuckerung, wenn zwischen den Mahlzeiten zu viel Zeit liegt, deshalb bekommen sie drei bis vier Mahlzeiten am Tag. Ausgewachsen reichen meist zwei. Behalte das Gewicht genau im Blick, denn schon 300 Gramm zu viel sind bei einem 2-Kilo-Hund prozentual enorm und belasten Gelenke, Kniescheiben und Luftröhre zusätzlich. Mach regelmäßig den Rippen-Test: Du solltest die Rippen unter leichtem Fettpolster fühlen, aber nicht sehen.

Weil die Zähne im engen Kiefer so anfällig sind, unterstützt du sie auch übers Futter. Kauartikel gegen Belag gehören dazu, sollten aber nachgiebig genug sein, dass sie sich mit dem Fingernagel leicht eindrücken lassen. Zu harte Knochen oder Geweihstücke brechen die zierlichen Zähne eher, als dass sie sie reinigen.

Welche Krankheiten sind beim Chihuahua typisch?

Als sehr kleiner Hund bringt der Chihuahua einige rassetypische Risiken mit. Er lebt zwar oft lange, gesund bleibt er aber nur mit guter Zucht und Vorsorge. Das sind die wichtigsten Themen:

  • Patellaluxation: Die Kniescheibe springt aus ihrer Führung. Das ist das häufigste orthopädische Problem kleiner Rassen und betrifft ebenso den Yorkshire Terrier und die Französische Bulldogge.
  • Trachealkollaps: Die Luftröhre ist zu weich und fällt in sich zusammen, typisches Zeichen ist ein trockener, hupender Husten. Genau deshalb das Geschirr statt Halsband.
  • Hydrozephalus und offene Fontanelle: Manche Chihuahuas haben eine Wölbung am Schädel oder eine weiche Stelle, an der der Knochen sich nicht ganz geschlossen hat. In ausgeprägter Form kann sich Flüssigkeit im Kopf stauen.
  • Zahn- und Gebissprobleme durch den Engstand, wie schon bei der Pflege beschrieben.

Dein bester Schutz ist die Wahl der Eltern. Lass dir vom Züchter zeigen, dass Mutter und Vater auf Patella und Herz untersucht wurden und dass die Fontanelle geschlossen ist. Zur laufenden Vorsorge gehören ein jährlicher Check-up, die konsequente Gewichtskontrolle und das Geschirr, dessen Vorteil für die Luftröhre oben schon steht.

Warum zittert dein Chihuahua?

Zittern gehört beim Chihuahua fast zum Alltag, und meist steckt nichts Dramatisches dahinter. Trotzdem lohnt es sich, die Ursache richtig zu deuten. Diese Auslöser sind typisch:

  • Kälte: der häufigste Grund. Dem Chihuahua fehlt wärmendes Unterfell, und schon unter etwa 10 Grad friert er. Ein Mantel und ein warmer Rückzugsort lösen das oft sofort.
  • Aufregung und hoher Stoffwechsel: Der kleine Körper läuft auf Hochtouren. Vor dem Spaziergang oder beim Spielen zittert er dann vor lauter Vorfreude.
  • Angst und Stress: Duckt er sich dabei, zieht die Rute ein oder sucht Deckung, steckt Unsicherheit dahinter. Hier hilft ruhige Sicherheit, kein Bemitleiden.
  • Schmerz oder Unterzuckerung: Zittert dein Hund plötzlich ohne Kälte, wirkt schlapp oder frisst nicht, gehört er zum Tierarzt, gerade bei sehr kleinen Tieren.

Als Faustregel gilt: Zittern mit wedelnder Rute und wachem Blick ist harmlos, Zittern mit gedrückter Körperhaltung oder Schwäche solltest du ernst nehmen.

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Wie groß und schwer wird ein Chihuahua?

Ein ausgewachsener Chihuahua wiegt 1,5 bis 3 kg, ideal sind 1,5 bis 2,5 kg, und misst etwa 15 bis 23 cm Schulterhöhe. Damit ist er die kleinste anerkannte Hunderasse der Welt. Körperlich ausgewachsen ist er mit rund acht bis zwölf Monaten, wobei mit einem halben Jahr schon fast die Endgröße steht. Bis zum dritten Lebensjahr kann er noch etwa 10 bis 20 Prozent an Gewicht zulegen, vor allem an Substanz.

Finger weg von der Teacup-Falle. Angebote für Mini- oder Teacup-Chihuahuas deutlich unter dem Idealgewicht von 1,5 Kilo klingen niedlich, bedeuten aber ernste Gesundheitsrisiken. Solche Extra-Zwerge neigen noch stärker zu Zahn- und Kieferproblemen, zu Herz- und Atemwegsbeschwerden, zu instabilen Kniescheiben und zu Geburtskomplikationen. Seriöse Züchter werben nicht mit Rekordmaßen. Preist dir jemand ein besonders winziges Tier als Rarität an, ist das ein klares Warnsignal und kein Kaufargument. Setz auf einen Chihuahua im gesunden Idealgewicht, er wird dich Jahre länger begleiten.

Chihuahua-Gewicht im Vergleich

Der FCI-Standard bewertet den Chihuahua allein über das Gewicht, nicht über die Schulterhöhe.

Gesunder Chihuahua (FCI-Standard)1,5 bis 3 kg, ideal 1,5 bis 2,5 kg
Mini-/Teacup-Chihuahua (Qualzucht-nah)Zuchtziel deutlich unter dem Idealgewicht, hohe Gesundheitsrisiken

Ausgewachsen ist dein Chihuahua mit etwa 8 bis 12 Monaten, bis zum dritten Jahr kann er noch 10 bis 20 Prozent zulegen.

Was kostet ein Chihuahua im Monat und über ein Hundeleben?

Der Kaufpreis ist nur der Anfang. Einen gesunden, gut aufgezogenen Welpen vom seriösen Züchter bekommst du für rund 1.000 bis 2.500 Euro, je nach Abstammung und Papieren. Deutlich günstiger, meist 200 bis 400 Euro Schutzgebühr, ist die Adoption aus dem Tierschutz. Ein auffällig billiges Angebot ohne Papiere, ohne sichtbare Mutterhündin und mit Übergabe auf dem Parkplatz ist dagegen fast immer ein Fall von Vermehrern.

Danach laufen die Kosten weiter:

  • Futter schlägt wegen der winzigen Mengen mit nur etwa 20 bis 40 Euro im Monat zu Buche.
  • Insgesamt liegst du im Alltag bei rund 50 bis 100 Euro monatlich, im ersten Welpenjahr wegen der Erstausstattung deutlich höher.
  • Für die Tierarzt-Routine mit Impfung und Entwurmung rechne 100 bis 200 Euro pro Jahr, eine OP- oder Krankenversicherung kostet optional 20 bis 40 Euro im Monat.
  • Die Hundehaftpflicht ist für den kleinen, nicht gelisteten Chihuahua günstig, meist 30 bis 65 Euro im Jahr, und in Ländern wie Berlin oder Hamburg ohnehin Pflicht.
  • Die Hundesteuer legt deine Gemeinde fest, in vielen Städten liegt sie bei etwa 90 bis 150 Euro im Jahr.

Über ein ganzes Hundeleben von 12 bis 16 Jahren summiert sich das schnell zu einem fünfstelligen Betrag, dazu eine Rücklage für den Notfall. Rechne ehrlich damit, bevor du dich für diesen kleinen Charakterkopf entscheidest.

Was dich ein Chihuahua kostet

Der niedrige Futterbedarf macht ihn im Alltag günstig, der Kaufpreis und die Vorsorge bleiben trotzdem ein Posten.

  • Anschaffung (seriöser Züchter): rund 1.000 bis 2.500 Euro (Tierschutz ab 200 bis 400 Euro)
  • Erstausstattung: einmalig rund 150 bis 300 Euro (Geschirr, Körbchen, Napf, Transportbox)
  • Laufende Kosten pro Monat: rund 50 bis 100 Euro (Futter 20 bis 40 Euro, Pflege, Rücklagen)
  • Rücklage Tierarzt: 100 bis 200 Euro Routine pro Jahr, optional OP-Versicherung 20 bis 40 Euro im Monat
  • Gesamtkosten Hundeleben: über 12 bis 16 Jahre ein fünfstelliger Betrag

Häufige Fragen zum Chihuahua

Hier findest du kurze Antworten auf die Fragen, die uns zum Chihuahua am häufigsten erreichen. Bleibt danach etwas offen, schreib uns einfach, wir helfen dir gern weiter.

Ist ein Chihuahua für Allergiker geeignet?
Nur bedingt. Der Chihuahua haart zwar weniger als viele größere Rassen, doch die eigentlichen Allergene stecken in Hautschuppen und Speichel, und die gibt auch er ab. Verbringe vor dem Kauf mehrfach Zeit mit genau diesem Hund und mach im Zweifel einen Allergietest, statt dich auf pauschale Versprechen zu verlassen.
Ist der Chihuahua ein guter Familienhund und für Kinder geeignet?
Ja, aber mit Einschränkung. Mit älteren, rücksichtsvollen Kindern versteht er sich gut. Für kleine Kinder ist er wegen seiner zierlichen Größe schnell zu zerbrechlich, hier gilt immer Aufsicht. Als reiner Anfängerhund ist er nur bedingt geeignet, weil er klare, konsequente Führung braucht.
Wann ist ein Chihuahua ausgewachsen?
Körperlich ist er mit etwa acht bis zwölf Monaten fertig, die grobe Endgröße steht oft schon mit einem halben Jahr. Bis zum dritten Lebensjahr kann er danach noch etwas an Substanz zulegen. In den ersten Monaten wächst er also schnell und reift danach nur noch fein aus.
Wie alt wird ein Chihuahua?
Mit 12 bis 16 Jahren gehört er zu den langlebigen Rassen, nicht selten wird er sogar bis 18. Kleine Hunde leben im Schnitt länger als große. Gutes Futter, das richtige Gewicht und regelmäßige Vorsorge holen die letzten Jahre heraus.
Ist ein Chihuahua ein guter Anfängerhund?
Nur mit Vorbehalt. Er ist klein und wohnungstauglich, aber er verzeiht Erziehungsfehler schlecht und wird bei zu viel Nachsicht schnell zum nervösen Kläffer. Wenn du bereit bist, ihn konsequent wie einen richtigen Hund zu führen, kann er auch dein erster Hund sein.

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