Für den Alltag liegst du mit 1,5 bis 2 Metern richtig. Dein Hund hat Spielraum, du behältst ihn trotzdem im Griff, und niemand muss auf dem Bürgersteig über eine durchhängende Leine steigen.
In Berlin gelten je nach Ort unterschiedliche Leinenlängen. Das amtliche Merkblatt nennt unter anderem höchstens zwei Meter in Grünanlagen und im Wald sowie höchstens einen Meter in bestimmten belebten Bereichen, Verkehrsmitteln und Mehrfamilienhäusern. Für als gefährlich eingestufte Hunde gelten zusätzliche Vorgaben. Prüfe die aktuellen Regeln für deinen Weg und deine Gemeinde; eine pauschale Zwei-Meter-Regel reicht dafür nicht.
Auf freiem Feld darfst du großzügiger sein. Drei Meter geben deinem Hund Luft, ohne dass du die Kontrolle verlierst. Fürs Rückruftraining brauchst du mehr. Eine Schleppleine ab fünf Metern reicht zum Einstieg, mit Übung arbeitest du mit sieben bis zehn Metern. Alles darüber verheddert sich. Und im Ernstfall greifst du daneben.
Viele Alltagsleinen lassen sich über zwei oder drei Ringe verstellen, sodass du zwischen einem und zwei Metern wechselst, ohne die Leine zu tauschen oder eine zweite mitzuschleppen. Zieht dein Hund stark, hilft mehr Länge nicht. Woran das liegt, steht im Ratgeber zum Ziehen an der Leine.